Sport | Fußball
29.03.2018

PAOK-Präsident Savvidis erhielt dreijähriges Stadionverbot

Weil Savvidis mit einer Schusswaffe das Spielfeld betreten hatte, erhält er eine lange Sperre und 100.000 Euro Geldstrafe.

PAOK-Club-Boss Iwan Savvidis hat nach seinem Revolver-Auftritt beim Ligaspiel zwischen PAOK Saloniki und AEK Athen am 11. März einen dreijähriges Stadionverbot erhalten. Diese Sanktion gab die griechische Fußball-Liga am Donnerstag bekannt. Der russisch-griechische Geschäftsmann bekam außerdem eine Geldstrafe in Höhe von 100.000 Euro aufgebrummt.

Außerdem werden PAOK in der aktuellen Saison drei Punkte abgezogen. Zudem muss der Traditionsverein mit einem Minus von zwei Punkten in die kommende Meisterschaft starten. Der Rückstand auf Spitzenreiter Athen wächst nach dem Punkteabzug in dieser Saison auf fünf Zähler, der Club rutscht somit in der Tabelle auf Rang drei ab. Der Sportchef von PAOK, Michel Lubos, muss darüber hinaus 15.000 Euro zahlen und darf für 90 Tage keine Fußball-Arena betreten. Auch muss der Verein die nächsten drei Heimspiele vor leeren Tribünen spielen und 63.000 Euro Geldstrafe für die Ausschreitungen, die zum Abbruch des Spiels gegen AEK führten, zahlen.

Savvidis war kurz vor Schluss des Spitzenspiels mit einer Pistole an seinem Gürtel auf das Spielfeld gestürmt. Unmittelbar davor war ein Tor seiner Mannschaft aufgrund einer Abseitsstellung nicht anerkannt worden. Der in Georgien geborene Unternehmer drohte den Unparteiischen, die Waffe zückte er aber nicht.

Nach fast dreiwöchiger Pause wird die griechische Meisterschaft am Wochenende fortgesetzt.