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Glasner führt Crystal Palace ins erste internationale Finale

Der Österreicher erreichte mit Crystal Palace das Endspiel der Conference League gegen Rayo Vallecano. Lienhart mit Freiburg im Europa-League-Finale.
Oliver Glasner gratuliert seinen Spielern.

Nach der Saison wird Oliver Glasner Crystal Palace verlassen. Doch davor könnte noch einmal so richtig gefeiert werden. Der 51-jährige Österreicher führte den 1905 gegründeten Londoner Klub in das erste Europacup-Endspiel der Vereinsgeschichte. In der Conference League gewann Crystal Palace nach einem 3:1-Sieg im Hinspiel auch das Rückspiel gegen Schachtar Donetsk mit 2:1. Finalgegner am 27. Mai in Leipzig ist Rayo Vallecano. Die Spanier, für die einst auch Toni Polster stürmte, setzten sich gegen Racing Straßburg durch.

Party im Selhurst Park

Palace ging durch ein Eigentor nach 25 Minuten in Führung. Die Ukrainer glichen durch einen herrlichen Treffer von Eguinaldo aus, der aus dem Stand ins Kreuzeck traf. Die Party im Selhurst Park begann mit dem 2:1 durch Ismaila Sarr (52.). Es war sein neunter Treffer im laufenden Bewerb, der Senegalese ist damit auch der beste Torschütze in der  Conference League.

Oliver Glasner wird als bisher erfolgreichster Trainer des Klubs gehen. In der vergangenen Saison holte der Underdog mit dem FA Cup den ersten großen Titel der Vereinsgeschichte. Zu Beginn der laufenden Saison gewann Crystal Palace gegen Meister Liverpool auch den Community Shield. Nur in der Meisterschaft läuft es heuer nicht nach Plan, Crystal Palace liegt auf Rang 15. Ein Finalsieg in der Conference League ist die einzige Chance, auch in der kommenden Saison wieder europäisch zu spielen. 

Lienhart mit Freiburg im Finale der Europa League

In der Europa League kam es nicht zum erwarteten Duell zweier Österreicher. Zwar spielte Philipp Lienhart bei Freiburg in der Defensive durch, bei Gegner Braga fehlte allerdings Florian Grillitsch wegen einer Muskelverletzung. 
Die Portugiesen spielten bereits ab der sechsten  Minute in Unterzahl, nach 19 Minuten erzielte Kubler für Freiburg das 1:0 – und glich den Rückstand aus dem Hinspiel aus. Manzambi schnürte den Ball aus 30 Metern zum 2:0 ins Netz (41.). Kubler traf zum 3:0 (72.). Der Anschlusstreffer von Victor kam zu spät (79.)

Prinz William jubelt mit erhobenen Fäusten auf einer Tribüne.

Aston Villas Edelfan Prinz William.

Freiburgs Gegner im Finale ist Aston Villa. Das Team aus Birmingham konnte einen 0:1-Rückstand gegen Nottingham aus dem Hinspiel noch drehen – zur Begeisterung des völlig entfesselten Edelfans Prinz William auf der Tribüne. Matchwinner war der überragende Kapitän John McGinn. Der Schotte traf beim 4:0-Sieg doppelt.

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