ÖFB-Cup: Salzburg und Sturm peilen Halbfinale an
Red Bull Salzburg
Die Sehnsucht in Salzburg nach einem Titel ist groß, schaute man zuletzt doch zwei Mal in Folge durch die Finger. Die Hoffnung ist aber ebenfalls groß, dass in diesem Frühjahr der Turnaround gelingt. In den ersten beiden Pflichtspielen des Jahres präsentierte sich die Mannschaft von Trainer Thomas Letsch stark.
Nach dem 3:1 gegen Basel kassierte man zuletzt zwar ein 2:3 bei Aston Villa und schied aus der Europa League aus. Doch diese Niederlage tut der Euphorie keinen Abbruch, konnte man doch auch in Birmingham über weite Strecken überzeugen. Am Sonntag geht es für Salzburg auch auf nationaler Ebene wieder los. Im Cup-Viertelfinale wartet Titelverteidiger WAC (17.30, live auf ORF 1). Auch in Kärnten hat man von der guten Form der Gäste Notiz genommen. „Wir sehen derzeit wohl das beste Salzburg in dieser Saison“, meinte Coach Ismail Atalan anerkennend.
Die Salzburger kommen voller Selbstvertrauen nach Wolfsberg. „Wenn wir diese Intensität und Kompaktheit auf den Platz bringen, dann haben wir schon gesehen, dass wir richtig, richtig gut sind“, sagte Tormann Alexander Schlager nach dem Spiel bei Aston Villa.
Doch Birmingham ist die Vergangenheit, die Zukunft liegt im Lavanttal. Salzburg kommt als Favorit, doch Letsch warnt: „Unsere Aufgabe beim WAC ist sehr anspruchsvoll, weil Spiele in Wolfsberg – das hat die Vergangenheit gezeigt – immer schwierig sind.“ Am Ziel ändere das jedoch nichts: „Wir wollen weiterkommen.“
Altach-Trainer Fabio Ingolitsch
Auf Sturm wartet nach Brann Bergen Altach. In der Europa League hat Sturm gerade erst den ersten Sieg unter dem neuen Trainer Fabio Ingolitsch gefeiert. Jetzt wollen die Grazer auf nationaler Ebene nachlegen. Im Cup-Viertelfinale müssen die Steirer nach Altach, wo der Ex-Klub von Coach Ingolitsch wartet.
„Diese Aufgabe wird eine sehr harte Nuss“, warnt der 33-Jährige. Das wissen auch seine Schützlinge, die jedoch vor Selbstvertrauen strotzen. Wir können mit breiterer Brust nach Altach fahren. Vielleicht kann uns dieser Sieg in einen Lauf bringen“, hofft Verteidiger Arjan Malic. Otar Kiteishvili weiß: „Wir sind auf einem guten Weg. Aber wir haben in den nächsten Tagen noch sehr viel harte Arbeit zu tun.“ Auch Ingolitsch sah „in allen Phasen noch Aufholbedarf. Das ist aber das Schöne an der Arbeit, sie geht nie aus. Ich finde, dass man positive Dinge mitnehmen kann.“
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