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Sport Fußball
10/30/2019

ÖFB-Cup: Ein Regionalligist will den Seriensieger ärgern

Salzburg wird am Mittwoch von Ebreichsdorf gefordert, Trainer Jesse Marsch warnt vor dem Underdog.

In der Bundesliga ist Salzburg noch unbesiegt. Wird am Mittwoch ausgerechnet Drittligist Ebreichsdorf im Achtelfinale des ÖFB-Cups zum Riesentöter? Immerhin hat der Klub aus der Regionalliga Ost in der zweiten Runde die Admira eliminiert.

Die Niederösterreicher müssen aufgrund ihrer für eine TV-Übertragung nicht geeigneten Flutlicht-Anlage gegen den Titelverteidiger in der Südstadt antreten (18 Uhr/ live ORF eins). Salzburg will das nächste Teilstück zum sechsten Cup-Titel in sieben Jahren absolvieren. 31 von 32 Bewerbsspielen wurden seit 2014 gewonnen, einzig im Finale 2018 gegen Sturm Graz setzte es eine Niederlage (0:1 n.V.). "Es ist kein einfaches Spiel für uns, auch weil die Ausgangslage recht klar ist: Jeder erwartet von uns den Sieg. Deshalb müssen wir motiviert und konzentriert auftreten", betonte Torhüter Carlos Coronel.

Der anstelle des verletzten Cican Stankovic zur Nummer eins aufgerückte Brasilianer wird weiter Spielpraxis für die kommenden Aufgaben in Liga und Champions League sammeln. Ebreichsdorf sei vor allem bei Standardsituationen stark, warnte Salzburgs Trainer Jesse Marsch. Dass der Drittligist mit Lafnitz in der ersten Runde sowie der Admira bereits zwei höherklassige Gegner bezwungen hat, sei eine Warnung. "Sie sind eine gefährliche Mannschaft", sagte Marsch.

Starke Momente

Ebreichsdorf sorgte in den vergangenen Jahren im Cup durchaus für Aufsehen. 2015 schaffte es der Verein bis ins Achtelfinale, wo gegen Sturm Graz knapp (2:3) Endstation war. 2016 kam für den WAC und Altach im Süden Wiens das Aus, die Austria kam erst nach Verlängerung weiter.

Trainer Zeljko Ristic will mit seinem seit April ungeschlagenen Team auch nun dagegenhalten, das Spiel gegen den Champions-League-Teilnehmer aber vor allem "genießen. Wir haben uns das auch erarbeitet und verdient", betont Ristic. "Wir wollen das nicht als Leiden sehen, wenn wir dem Ball nachlaufen." Dass in der Südstadt gespielt wird, ist freilich ein Nachteil für die Heimmannschaft. "Ein Vorteil ist das keiner, das ist klar. Es ist eine ganz andere Ausgangslage", meint Ristic.

Mit dem LASK und dem WAC sind am Mittwoch auch Österreichs weitere Europacup-Teilnehmer im Einsatz. Die Linzer treffen im Erstliga-Duell in Pasching auf Altach (20.30 Uhr/live ORF eins). Die beiden Teams begegneten sich bereits am vergangenen Wochenende. Die Oberösterreicher nahmen aus Vorarlberg dank eines 1:0-Siegs alle drei Zähler mit und sind auch daheim zu favorisieren. Bereits zuvor tritt der WAC bei Zweitligist Wacker Innsbruck an (19.00 Uhr).

Die Viertelfinal-Auslosung für die Anfang Februar 2020 angesetzte Runde der besten Acht folgt dann am kommenden Sonntag.

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