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Sport Fußball
10/23/2019

Napoli und Rapid: Zuschauer-Euphorie in Salzburg hält an

Nach dem ausverkauften Spiel gegen Napoli am Mittwoch-Abend folgt am Sonntag der ausverkaufte Liga-Hit gegen Rapid.

von Stephan Blumenschein

29.520 Zuschauer – wie schon beim Champions-League-Auftakt gegen Genk vor fünf Wochen prangte auch beim dritten Spiel der Gruppe E gegen SSC Napoli das Schild „Ausverkauft“ über den Kassen der Red-Bull-Arena vor den Toren Salzburgs.

Fußball ist längst wieder in in der Festspielstadt. Dass für alle drei Heimspiele der Königsklasse schon alle Eintrittskarten verkauft waren, bevor überhaupt feststand, wer als Gegner im EM-Stadion von 2008 gastieren wird, ist der beste Beweis für diese These. Aber nicht alle Zuschauer, die Karten gekauft hatten, konnten das Gruppenspiel der Champions League auch sehen. Pech hatten rund 100 Napoli-Fans: Sie konnten am Mittwoch nicht nach Wien fliegen. Ihr Easyjet-Flug vom neapolitanischen Flughafen Capodichino nach Wien-Schwechat am frühen Morgen wurde gestrichen.

Zuschauerzahlen zeigen nach oben

Die Tifosi wollten in Wien Autos mieten, um Salzburg zu erreichen. Sie mussten jedoch auf ihre Pläne verzichten, berichteten neapolitanische Medien. Auch jene Napoli-, aber auch Salzburg-Fans, die am Mittwoch mit dem Zug aus dem Osten Österreichs zum Champions-League-Hit mit dem Bahn anreisen wollten, hatten große Probleme. Durch ein technisches Gebrechen am Bahnhof St. Pölten stand der Zugverkehr von Wien nach Salzburg stundenlang still.

Trotzdem wurde SSC Napoli im dritten Gruppenspiel am Mittwochabend von immerhin rund 1.500 Tifosi unterstützt. Noch mehr Gästefans werden es allerdings am Sonntag sein. Denn am Wochenende gastiert im Bundesliga-Hit mit Rapid der österreichische Zuschauermagnet erstmals seit ziemlich genau 13 Monaten wieder in Salzburg.

Bei Red Bull steigen  die Zuschauerzahlen auch in der Bundesliga steil nach oben – und das schon seit Saisonbeginn. Bisher kamen fast 60.000 zu den sechs Heimspielen. Die meisten Fans waren bisher die  10.648 im Heimspiel gegen Nachzügler Admira. Diese Marke wird am Sonntag locker übertroffen. Die rund 17.000 aufgelegten Karten waren bereits am Mittwoch so gut wie vergriffen.