epa03627726 Wayne Rooney (L) of Manchester United celebrates his goal which makes the game 1-0 to Man Utd during the English Premier League soccer match between Manchester United and Reading at Old Trafford, Britain, 16 March 2013. EPA/DAVID RICHARDS DataCo terms and conditions apply. https://www.epa.eu/downloads/DataCo-TCs.pdf

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Premier League
03/17/2013

ManUnited darf den Sekt einkühlen

Das Team von Alex Ferguson hat acht Runden vor Schluss bereits 15 Punkte Vorsprung.

Wie die Bayern in der Deutschen Bundesliga spaziert auch Manchester United dem Titel in der Premier League entgegen. Trotz des 15-Punkte-Vorsprungs warnt Coach Alex Ferguson aber vor dem Schlendrian: „Man gewinnt keine Punkte und Medaillen durch Selbstgefälligkeit“, meinte Uniteds Fußballlehrer am Samstagabend.

Der Schotte kommentierte den mühsamen 1:0-Heimsieg gegen den FC Reading dank eines Wayne-Rooney-Tors. Die Red Devils nutzten den Patzer von Meister Manchester City aus, der beim Angstgegner FC Everton trotz Überzahl 0:2 verlor. Das zweite Tor erzielte Ex-Rapidler Nikica Jelavic (93.)

„Manchmal hat man das Gefühl, dass die Fans auf der Tribüne noch nervös werden, weil sie an die letzte Saison denken. Das darf uns nicht wieder passieren“, erinnerte Sir Alex an den Acht-Punkte-Polster sechs Spieltage vor Schluss und den traumatischen Last-Second-Titel des neureichen Nachbarn.

Jets für die Teamspieler

Für den Endspurt setzt Ferguson darauf, dass seine Stars nicht zu strapaziert von den Länderspielreisen zurückkehren. Dem mexikanischen Stürmer Javier Hernández und dem Japaner Shinji Kagawa hat Englands Rekordchampion extra Privatflieger gechartert. „Privatjets werden den Club schrecklich viel Geld kosten“, schrieb der Schotte im Stadionheft. Nach dem Champions-League-Aus ist der Gewinn der Premier League das Mindestziel. Auf dem Weg zum angestrebten Double muss United zunächst noch im FA-Cup-Viertelfinale das Wiederholungsspiel bei Titelverteidiger FC Chelsea (1. April) überstehen, ehe City als Gegner warten würde.

Der englische Pokal ist die Priorität für die Sky Blues. „Wir versuchen sicherzustellen, dass wir den FA-Cup gewinnen“, meinte City-Co-Trainer David Platt. Der ehemalige englische Nationalspieler vertrat Cheftrainer Roberto Mancini, der sich für die Interviews entschuldigen ließ. „Er ist sauer – über viele, viele Dinge“, sagte Platt über Mancini.

Viel besserer gelaunt war Arsenal-Coach Arsène Wenger nach dem 2:0-Arbeitssieg bei Swansea City. Er nannte die drei Punkte im Rennen um die Champions-League-Plätze „überlebenswichtig“ für den Tabellenfünften. Die Gunners siegten dank später Tore von Nacho Monreal (74.) und „Joker“ Gervinho in der ersten Minute der Nachspielzeit.

Chelsea wieder Dritter

Am Sonntag hat Chelsea Tottenham Hotspur wieder vom dritten Platz verdrängt. Im Kampf um die Champions-League-Plätze feierten die "Blues" einen souveränen 2:0-Heimsieg gegen West Ham United (Emanuel Pogatetz auf der Bank). Frank Lampard mit seinem 200. Pflichtspieltor für die Blues (19.) und Eden Hazard (50.) waren für Chelsea erfolgreich.

Das Team von Interimscoach Rafael Benitez hat nun 55 Zähler auf dem Konto und verdrängte Tottenham (54) auf den vierten Platz. Die Spurs, die bereits ein Spiel mehr absolviert haben, kassierten eine 0:1-Heimpleite gegen Fulham. Den entscheidenden Treffer erzielte Ex-Tottenham-Goalgetter Dimitar Berbatow.

Unterdessen feierte Paul Scharner mit Wigan Athletic einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf. Die "Latics", bei denen der Niederösterreicher durchspielte, gewannen gegen Newcastle daheim 2:1, liegen damit nur noch drei Punkte von einem Nicht-Abstiegsplatz entfernt und haben außerdem noch ein Spiel weniger ausgetragen.

Tabelle der Premier League

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