FBL-ENG-FACUP-CHELSEA-LIVERPOOL

Jürgen Klopp macht sich noch keine Sorgen. 

© APA/AFP/GLYN KIRK / GLYN KIRK

Sport Fußball
03/04/2020

Wieder verloren - aber keine Panik in Liverpool

Trainer Jürgen Klopp will nach dem 0:2 im Cup gegen Chelsea, der zweiten Niederlage in Folge, Negativschlagzeilen vermeiden.

Liverpool muss die Chance auf das Triple in dieser Saison begraben. Im FA-Cup-Achtelfinale unterlagen die Reds bei Chelsea mit 0:2 und kassierten damit die dritte Niederlage in den jüngsten vier Spielen. Trainer Jürgen Klopp wollte aber keine Panik aufkommen lassen: „Ich mache mir keine Sorgen über das Momentum“, betonte der Deutsche.

Klopp bemühte sich redlich, Negativschlagzeilen zu vermeiden. Der überlegene Premier-League-Spitzenreiter musste sich nach Toren von Willian (13.) und Ross Barkley (64.) geschlagen geben. Eingeleitet wurde die Niederlage von einem schweren Patzer von Liverpools Torhüter Adrian, der anstelle von Alisson das Gehäuse der Gäste hütete. In der Liga war Liverpool am vergangenen Wochenende bei Watford mit 0:3 unterlegen. Im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinales setzte es vor zwei Wochen ein 0:1 bei Atlético Madrid.

„Die Zahlen stehen da, das ist klar. Es ist viel leichter, sich zu erklären, wenn man gewinnt. Jeder kann es interpretieren, wie er mag. Es geht um die kleinen Dinge, aber die können den Unterschied ausmachen“, meinte Klopp. „Niemand muss sich um uns Sorgen machen. Wir werden auch wieder Spiele gewinnen. Das ist, was wir am Samstag tun wollen.“ Am Wochenende trifft Liverpool an der Anfield Road auf Bournemouth. Am Mittwoch darauf steht das Rückspiel gegen Atlético an.

Zu viele Gegentore

Acht Gegentreffer in den vergangenen vier Spielen gefallen Jürgen Klopp jedoch nicht. „Normalerweise bekommst du gegen uns nicht so viele Chancen, aber wir müssen zugeben, dass wir in den letzten drei, vielleicht vier Spielen absolut zu viele Tore kassiert haben, das ist wahr.“

Corona-Meinung

Ein wenig ungehalten wurde der Trainer, als er am Dienstagabend zu seiner Meinung zum Coronavirus befragt wurde. „Leute mit Kenntnis darüber sollten sich darüber äußern. Nicht Fußball-Trainer. Ich verstehe nichts von Politik, vom Coronavirus. Ich trage eine Baseball-Kappe und habe eine schlechte Rasur“, sagte der 52-Jährige.

In England hatten Premier-League-Klubs wie Newcastle, Southampton oder West Ham zuletzt ihre Profis angehalten, das Händeschütteln vor Trainings zu unterlassen.

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