FILE PHOTO: FIFA World Cup Qatar 2022 - Group A - Qatar v Ecuador

© REUTERS / DYLAN MARTINEZ

Sport Fußball

Homophobe Gesänge gegen Chile: FIFA ermittelt bei WM gegen Ecuador

Streitpunkt zwischen den südamerikanischen Ländern war der Einsatz des 24-jährigen Byron Castillo in der WM-Qualifikation.

11/23/2022, 06:13 PM

Der Fußball-Weltverband (FIFA) hat ein Disziplinarverfahren gegen Ecuador eröffnet. Grund sind homophobe Gesänge, die einige Fans im WM-Eröffnungsspiel am Sonntag gegen Gastgeber Katar von sich gegeben haben. Die Gesänge richteten sich gegen Chile, das gemeinsam mit Peru einen WM-Ausschluss Ecuadors beantragt hatte. Zudem droht auch dem mexikanischen Verband eine Strafe, nachdem Fans den polnischen Stürmer Robert Lewandowski beim 0:0 wüst beschimpft haben sollen.

Am späten Dienstagabend verlautete die FIFA, dass das Disziplinarkomitee gegen den Verband aus Ecuador Ermittlungen aufgenommen hat und berief sich dabei auf den Artikel 13 des Disziplinar-Codes. Vonseiten Ecudaors gab es vorerst keine Stellungnahme.

Geldstrafe und Punktereduktion

Zur Vorgeschichte: Streitpunkt zwischen den südamerikanischen Ländern war der Einsatz des 24-jährigen Byron Castillo in der WM-Qualifikation. Chile und Peru hatten wegen Zweifeln an der Staatszugehörigkeit Castillos gegen Ecuadors WM-Teilnahme geklagt, waren aber in letzter Instanz vor dem Sportgerichtshof (CAS) gescheitert. Castillo ist dann, um weitere Konflikte zu vermeiden, nicht ins WM-Aufgebot aufgenommen worden.

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Ecuador darf zwar an der WM teilnehmen, erhielt aber eine Geldstrafe sowie auch eine Punktereduktion für die nächste WM-Qualifikation. Die Fans aus Ecuador hatten im Eröffnungsmatch auch für Lacher gesorgt, als sie mit "Wir wollen Bier!"-Rufen lautstark den Stadienbann von alkoholischem Bier bekrittelten.

Am Mittwoch gab die FIFA dann bekannt, dass auch gegen Mexiko ermittelt wird. Lewandowski soll direkt nach seinem vergebenen Elfmeter im Dienstagspiel unschöne Worte zu hören bekommen haben. Details gab die FIFA, die sich auch hier auf den Artikel 13 des Disziplinar-Codes berief, diesbezüglich aber nicht bekannt.

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