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Sport Fußball
04/17/2019

Glasner-Abschied rückt näher: LASK und Wolfsburg verhandeln

Laut deutschen Medien soll der Wechsel Glasners nach Deutschland so gut wie fix sein. Die beiden Vereine verhandeln.

In den letzten Tagen hatten sich die Anzeichen wieder verdichtet, dass der Abgang Glasners nur mehr eine Frage der Zeit sei. So berichtete der Sportbuzzer, dass Anfang dieser Woche der Durchbruch gelungen sei. Eine offizielle Bestätigung gab es aber bislang noch nicht. Auch Oliver Glasner selbst war für keine Stellungnahme erreichbar.

Sky berichtete jedenfalls Mittwoch-Mittag, dass die beiden Vereine bereits in Verbindung getreten seien, um über einen Wechsel zu verhandeln. Demnach sind sich Glasner und Wolfsburg bereits einig. Der VfL wollte sich auch am Mittwoch nicht zu der Personalie äußern. Eine endgültige Entscheidung soll erst nach Ostern erfolgen.

Mittwochfrüh hörte sich das noch anders an. Da wusste man beim LASK von einem "sehr wahrscheinlichen" Abgang seines Trainers (noch) nichts. "An uns ist keiner herangetreten", sagte LASK-Präsident Siegmund Gruber in den Oberösterreichischen Nachrichten.

"Werden ihm Chance nicht verbauen"

Vom Interesse verschiedener Klubs wisse der Verein aber. "Oliver hat uns informiert, dass verschiedenste Klubs aus Deutschland angefragt haben und dass er sich das anhören wird. Das ist auch legitim", wird Gruber zitiert. 

Klar ist jedoch auch: Sollte es ein attraktives Angebot für Glasner geben, würde man diesem die Chance nicht verbauen. "Wenn das jetzt wirklich ein Topverein der deutschen Bundesliga ist, dann werden wir wahrscheinlich, wenn der Trainer das so will, ihm die Chance nicht verbauen – wenn wir finanziell entschädigt werden", so Gruber weiter. Wie die Bild berichtet, soll in seinem Vertrag bis 2022 eine Ausstiegs-Klausel (1,5 Millionen Euro) verankert sein.