Ein letztes Mal im Jahr 2020? Rapid-Jubel vor Fans im Stadion

© DIENER / Philipp Schalber/DIENER / Philipp Schalber

Sport Fußball
11/01/2020

Geisterspiele! Um 18.50 Uhr heißt es von den Fans Abschied nehmen

Rapids Barisic: "Es ist pervers, dass wir in diesen Zeiten über Fußball reden. Aber er ist auch das, was uns noch am Leben hält.“

von Alexander Huber

Am Sonntag, den 8. März, hätte bei der damals 22. Bundesliga-Runde kaum ein Stadionbesucher gedacht, dass es erst ein halbes Jahr später wieder erlaubt sein würde, ein Fußballspiel zu besuchen.

Nach zwei Monaten mit Publikum heißt es wieder Abschied nehmen: Um rund 18.50 Uhr wird in Graz beim Schlager Sturm gegen LASK der Schlusspfiff ertönen. Ab kommender Woche warten erneut Geisterspiele. Wahrscheinlich ist, dass das Fußballjahr 2020 wegen der Corona-Krise ohne Fans zu Ende gehen wird.

Kehraus in Hütteldorf

Zwei der letzten drei Spiele mit (maximal) 1.500 Zuschauern beginnen um 14.30 Uhr: Rapid gegen Altach und Admira gegen den WAC.

Zoran Barisic sieht den Blick über den Stadion-Rand als Verpflichtung.

Der Rapid-Sportdirektor meint zur Match-Vorbereitung: „Eigentlich ist es pervers, dass wir in Zeiten wie diesen über ein Fußballspiel reden. Aber der Fußball ist auch das, was uns noch am Leben hält.“

Sparpolitik

Dass Rapid noch am Leben bleibt, ist auch der strikten Sparpolitik im Transfersommer zu verdanken. Sogar beim einzigen Neuen (Leihspieler Marcel Ritzmaier) zahlt Barnsley noch einen Teil des Gehalts mit.

Klar ist die Aufgabe gegen Altach: Trotz Ausfällen und nötiger Rotation gewinnen.

Das will der WAC nach dem 4:1-Triumph bei Feyenoord auch in der Südstadt.

Ein Hit zum Schluss

Zum Fan-Finale geht der Klassiker Sturm – LASK wieder als echter Hit durch.

Die Linzer waren zuletzt gegen St. Pölten (4:0) und Ludogorez (4:3) bärenstark, die Grazer sind mit der besten Liga-Defensive (erst zwei Gegentore) noch ungeschlagen.

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