LASK Linz vs Royal Antwerp FC

© EPA / CHRISTIAN BRUNA

Sport Fußball
11/26/2020

Europa League: Heim-Niederlagen für LASK und WAC

Mit 0:2 unterliegen die Linzer Royal Antwerpen. Die Wolfsberger müssen sich Dinamo Zagreb 0:3 geschlagen geben.

Am Donnerstagabend gab es für die beiden österreichischen Vertreter LASK und WAC in der Europa League nichts zu holen. Während die Linzer dem belgischen Klub Royal Antwerpen mit 0:2 unterlagen, mussten sich die Wolfsberger dem kroatischen Serienmeister Dinamo Zagreb 0:3 geschlagen geben. 

Die Oberösterreicher fielen in der Tabelle drei Punkte hinter den auf Rang eins vorgestoßenen belgischen Cupsieger zurück. Der WAC ist in seiner Gruppe Dritter, auf den Tabellenzweiten Feyenoord Rotterdam fehlt nur ein Zähler.

Antwerpen revanchiert sich beim LASK

Die dunklen Dressen wurden Antwerpen überlassen, der LASK lief in Rosa-Weiß ein. Nach dem 0:2 im Heimspiel gegen die Belgier schaut es für die Linzer im Aufstiegsrennen nicht mehr rosarot aus.

Der erste Aufreger in Minute 3 war einer der besonders kuriosen Sorte: Eine Flanke fiel eher zufällig auf die Latte, von dort auf den Oberschenkel von Wiesinger, Tormann Schlager rettete gerade noch auf der Linie.

Vier Minuten später regte Referee Rumsas die Linzer Gemüter auf. Gruber fiel nach einem Kontakt auf der Strafraumlinie, es wurde aber nur Freistoß gepfiffen.

Die ersten Chancen der Hausherren hatte Ranftl. Ein Volley des Teamspielers ging knapp vorbei (12.), ebenso ein Weitschuss (23.).

Bei der schönsten Aktion gelang Refaelov ein perfekter Lochpass, Schlager war mit dem Fuß zur Stelle (14.). Ohne Chance wäre die Nr. 1 in Minute 32 gewesen: Bei der Linzer Spezialdisziplin, einem Eckball, kam De Laet an den Kopfball – daneben.

Die technisch besseren Gäste riskierten im Spielaufbau immer wieder – als das LASK-Pressing griff, vertändelte Eggestein aber im Strafraum den Ball. Das Fehlen von Goalgetter Raguz fiel vorerst stärker auf als das von Holland, der im Zentrum durch Madsen ersetzt wurde.

So wie beim 1:0-Sieg in Belgien geriet der LASK in Hälfte zwei in Unterzahl. Aber diesmal hatte es sofort Auswirkungen: Der sonst mit überragender Übersicht ausgestattete Trauner fällte als letzter Mann De Laet – Rot. Den folgenden Freistoß von Refaelov fälschte Filipovic zu allem Unglück auch noch mit der Brust ab – 0:1 (52.).

Unbelohnte Moral

Glück hatte Filipovic, dass Rumsas bei einer potenziellen Elfer-Aktion nicht pfiff. Mit großem Einsatz und geschickter Raumaufteilung wurde das Spiel weiter offen gehalten. Ranftl zog erneut ab - und wieder ging der Ball knapp daneben (76.).

Die Entscheidung leitete ein Mann mit berühmtem Namen ein: Jordan Lukaku, der Bruder des großen Romelu, flankte - und Gerkens köpfelte zum 0:2 ein (82.).

Dinamo bleibt gegen WAC makellos

Im Gegensatz zur 0:1-Niederlage im Auswärtsspiel kamen auf beiden Seiten einige Spieler nach ihren Erkrankungen zurück. Es entwickelte sich ein ansehnliches Spiel, das aber vorerst an den Strafräumen endete. Leitgeb schoss für die Wolfsberger drei Mal auf das Dinamo-Tor – zu unplatziert. Die Kroaten schafften es geschickt, das Offensivspiel der Kärntner zu stören, indem sie Spielmacher Liendl rechtzeitig neutralisierten.

Auf der Gegenseite dauerte es fast bis zur Pause, aber in dieser hätte es auch schon 0:3 stehen können. Nach einem Patzer von Scherzer scheiterte Petkovic aus sechs Metern an Kuttin (42.). Einen Augenblick später hielt Kuttin aus kurzer Distanz gegen Ademi (42.). Der Zagreb-Kapitän war es auch, danach aus elf Metern über das Tor schoss (45.).

Der WAC wurde nach der Pause aktiver. Vizinger hatte eine gute Möglichkeit, Wernitznig wurde in letzter Sekunde im Strafraum von Moharrami gestoppt (52.).

Doch in dieser Phase schlug Dinamo eiskalt zu. Der starke Majer leitete den Angriff selbst ein und schloss die Hereingabe von Kastrati zum 1:0 ab (60.). Der Ballgewinn für Zagreb resultierte aus einem unnötigen Foul von Stratznig im Mittelfeld.

Just als sich der WAC von dem Schock erholte und sich durch Vizinger Möglichkeiten erarbeitete, sorgte Ademi mit einem starken Solo und dem Pass auf den mitgelaufenen Torschützen Petkovic für das 2:0 (75.). Und Ademi legte noch einmal auf: Der eingewechselte Ivanusec traf zum 3:0 (91.).

Die Kroaten sind somit die einzige Mannschaft der Europa League ohne Gegentor.

Europa League, 4. Runde:

LASK - Antwerpen 0:2 (0:0)

Tore:
0:1 (53.) Refaelov
0:2 (83.) Gerkens

LASK: Schlager - Wiesinger, Trauner, Filipovic (73. Potzmann) - Ranftl, Madsen (53. Andrade), Michorl, Renner - Gruber (60. Goiginger), Eggestein, Balic

Antwerpen: Butez - Seck, Batubinsika, De Laet - Miyoshi (81. J. Lukaku), Haroun, Hongla, Juklerod (81. Buta) - Gerkens, Benavente (66. Ampomah), Refaelov (88. Benson)

Rote Karte: Trauner (50./Torraub)

Gelbe Karten: Goiginger, Eggestein bzw. Hongla, Haroun

WAC - Dinamo 0:3 (0:0)

Tore:
0:1 (60.) Majer
0:2 (75.) Petkovic
0:3 (91.) Ivanusec

WAC: Kuttin - Novak, Baumgartner (46. Rnic), Lochoshvili, Scherzer (82. Giorbelidze) - Leitgeb - Stratznig (72. Sprangler), Liendl, Wernitznig (66. Joveljic) - Vizinger (82. Schmerböck), Peretz

Dinamo: Livakovic - Moharrami, Lauritsen, Theophile-Catherine, Gvardiol - Ademi (92. Burton), Jakic (84. Tolic) - Kastrati, Majer (74. Franjic), Orsic (74. Ivanusec) - Petkovic

Gelbe Karten: Leitgeb, Scherzer, Novak

Gruppe J - 4. Runde:

Donnerstag, 26.11.2020

 

 

LASK - Royal Antwerpen

0:2

(0:0)

Tore: Refaelov (53.), (83.). Rote Karte: Trauner (50./LASK/Torraub)

 

 

Tottenham Hotspur - Ludogorez Rasgrad

4:0

(2:0)

Tore: Vinicius (16., 34.), Winks (63.), Moura (73.)

 

 

Tabelle:

1.

Royal Antwerpen

4

3

0

1

5:2

9

 

2.

Tottenham Hotspur

4

3

0

1

10:2

9

 

3.

LASK

4

2

0

2

5:8

6

 

4.

Ludogorez Rasgrad

4

0

0

4

5:13

0

 

Gruppe K - 4. Runde:

Donnerstag, 26.11.2020

 

 

ZSKA Moskau - Feyenoord Rotterdam

0:0

 

WAC - Dinamo Zagreb

0:3

(0:0)

Tore: Majer (60.), Petkovic (75.), Ivanusec (91.)

 

 

Tabelle:

1.

Dinamo Zagreb

4

2

2

0

4:0

8

 

2.

Feyenoord Rotterdam

4

1

2

1

4:5

5

 

3.

WAC

4

1

1

2

5:6

4

 

4.

ZSKA Moskau

4

0

3

1

2:4

3

 

Gruppe A - 4. Runde:

Donnerstag, 26.11.2020

 

 

ZSKA Sofia - Young Boys Bern

0:1

(0:1)

CFR 1907 Cluj - AS Roma

21.00

 

Tabelle:

1.

AS Roma

3

2

1

0

7:1

7

 

2.

Young Boys Bern

4

2

1

1

6:3

7

 

3.

CFR 1907 Cluj

3

1

1

1

3:6

4

 

4.

ZSKA Sofia

4

0

1

3

0:6

1

 

Gruppe B - 4. Runde:

Donnerstag, 26.11.2020

 

 

Molde FK - Arsenal

0:3

(0:0)

Tore: Pepe (50.), Nelson (55.), Balogun (83.)

 

 

Dundalk FC - Rapid Wien

21.00

 

Tabelle:

1.

Arsenal

4

4

0

0

12:2

12

 

2.

Molde FK

4

2

0

2

4:8

6

 

3.

Rapid Wien

3

1

0

2

5:6

3

 

4.

Dundalk FC

3

0

0

3

4:9

0

 

Gruppe G - 4. Runde:

Donnerstag, 26.11.2020

 

 

SC Braga - Leicester City

3:3

(2:1)

Leicester: Fuchs bis 45.

 

 

AEK Athen - Sorja Luhansk

0:3

(0:0)

Tabelle:

1.

Leicester City

4

3

1

0

12:4

10

 

2.

SC Braga

4

2

1

1

8:8

7

 

3.

AEK Athen

4

1

0

3

5:9

3

 

4.

Sorja Luhansk

4

1

0

3

5:9

3

 

Gruppe H - 4. Runde:

Donnerstag, 26.11.2020

 

 

Sparta Prag - Celtic Glasgow

4:1

(2:1)

OSC Lille - AC Milan

1:1

(0:0)

Tabelle:

1.

OSC Lille

4

2

2

0

10:4

8

 

2.

AC Milan

4

2

1

1

7:5

7

 

3.

Sparta Prag

4

2

0

2

9:9

6

 

4.

Celtic Glasgow

4

0

1

3

5:13

1

 

Gruppe I - 4. Runde:

Donnerstag, 26.11.2020

 

 

Maccabi Tel Aviv - Villarreal

1:1

(0:1)

Karabach Agdam - Sivasspor

2:3

(1:1)

Tabelle:

1.

Villarreal

4

3

1

0

13:5

10

 

2.

Maccabi Tel Aviv

4

2

1

1

4:6

7

 

3.

Sivasspor

4

2

0

2

9:9

6

 

4.

Karabach Agdam

4

0

0

4

3:9

0

 

Gruppe L - 4. Runde:

Donnerstag, 26.11.2020

 

 

KAA Gent - Roter Stern Belgrad

0:2

(0:1)

Roter Stern: Spiridonovic ab 72.

 

 

Slovan Liberec - TSG Hoffenheim

0:2

(0:0)

Baumgartner (Tor zum 0:1/77.), Grillitsch bis 78., Posch Ersatz

 

 

Tabelle:

1.

TSG Hoffenheim

4

4

0

0

13:1

12

 

2.

Roter Stern Belgrad

4

3

0

1

9:4

9

 

3.

Slovan Liberec

4

1

0

3

2:12

3

 

4.

KAA Gent

4

0

0

4

2:9

0

 

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