Sport | Fußball
02/26/2019

Ein Siebenkampf um die letzten vier Plätze in der Bundesliga

Rapid lässt die Chance auf die Meisterrunde leben, Sturm ist trotz des Remis in Mattersburg zufrieden.

Der neue Liga-Modus erfährt seine erste Zäsur. Die Bundesliga wird nach 22 Runden geteilt. Die ersten Sechs spielen um Titel und Europacup. Die zweiten Sechs spielen gegen den Abstieg und um die Chance, doch noch ein Europacup-Ticket zu ergattern. Nach der Teilung geht es mit halbierten Punkten (bei ungerader Anzahl wird abgerundet) weiter.

Der Andrang auf einen Platz in der oberen Hälfte ist groß. Salzburg und der LASK sind schon sicher dabei. Innsbruck, Altach und Admira sind sicher schon in der unteren Hälfte. Bleiben noch sieben Vereine für vier Plätze oben und drei unten. Wobei die Chancen von Mattersburg nach dem Remis gegen Sturm doch noch im oberen Sextett mitzufiedeln nur rechnerischer Natur sind.

Kühbauer beim Ex-Klub

Rapid hingegen hat es mit dem Sieg gegen Salzburg wieder spannend gemacht. Mit einem Erfolg in St. Pölten am Samstag könnte der Druck auf die Top 6 massiv erhöht werden: Vor den Sonntagsspielen wären Sturm (gegen LASK) und die Austria (gegen Hartberg) nur noch einen Punkt vor den Hütteldorfern.

Trainer Didi Kühbauer wird – diesmal wohl ungewollt – wieder rotieren: Mit Stefan Schwab und Manuel Martic fällt das komplette Zentrum vom Salzburg-Erfolg wegen ihrer Gelbsperren aus.

Die Austria hat sich mit der Niederlage beim LASK selbst unter Druck gesetzt, kann aber mit einem Heimsieg über Hartberg sogar den Sprung auf Platz 3 schaffen. Mit Heimsiegen gegen Hartberg und in der Woche darauf gegen Altach ist die Qualifikation für die Top 6 fixiert.

Sturm Graz zeigte sich zufrieden mit dem 1:1 in Mattersburg. „Wir sind mit dem Punkt zufrieden“, sagte Sportchef Günter Kreissl. Ähnliches gab Trainer Roman Mählich von sich. Tatsache ist aber, dass man die zwei Punkte gut gebrauchten hätte können, denn die Steirer haben mit LASK, Salzburg und der Austria das schwerste Programm.