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28.07.2018

Beim 3:2 in Altach stechen die Neuen von Mattersburg

Kerschbaumer und Kvasina waren zwei der drei Torschützen beim Auswärtserfolg.

Es war eine muntere Partie in Altach. Beide Mannschaften stellten ihren Offensivdrang unter Beweis. Mattersburg konnte drei Mal in Führung gehen, Altach nur zwei Mal ausgleichen.

Ein Neuzugang sorgte für das 1:0: Daniel Kerschbaumer, 2012 mit Pasching Cupsieger, nach einer Soloaktion von der Strafraumgrenze (20.).

Für die Altacher war der Rückstand mehr Weckruf als Keulenschlag. Die Gäste durften sich nur sechs Minuten über die Führung freuen: Routinier Aigner, mittlerweile 37 Jahre alt, war nach einer Nutz-Flanke per Kopf zur Stelle – 1:1 (26.).

Danach waren die Vorarlberger der Führung nahe, hatten aber Pech: Sowohl Gebauer als auch Zech trafen innerhalb kürzester Zeit nur Aluminium. Es ging deshalb mit einem 1:1 in die Kabine.

Auch in der zweiten Hälfte erwischten die Mattersburger den besseren Start. Dieses Mal war es Urgestein Höller, der für die neuerliche Führung sorgte: Der 29-Jährige, für den seine zehnte Saison in der Kampfmannschaft der Burgenländer begann, ließ mit einem Heber Altach-Keeper Lukse keine Chance (52.).

Erneut kam Altach zurück – aber nur dank der gütigen Mithilfe von Schiedsrichter Muckenhammer, der bei einem Duell zwischen Malic und Zwischenbrugger im Mattersburger Strafraum auf Elfmeter entschied. Aigner stellte auf 2:2 (65.).

Aber es sollte nicht für einen Punkt reichen: Mit Ex-Austria-Stürmer Kvasina, der zuletzt beim niederländischen Absteiger Enschede immer zuschauen musste, traf zum 3:2-Siegestor (70.).