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Sport Fußball
10/05/2021

Frauen-Champions-League: Billa, Naschenweng trafen für Hoffenheim

Acht Österreicherinnen spielen in der Champions League. Hoffenheim feierte zum Auftakt einen 5:0-Sieg gegen Köge.

20 Jahre nach dem Auftakt des  Frauen-Europacups   steht der Nachfolgewettbewerb, die UEFA Women’s Champions League, vor einem weiteren großen Schritt. Die UEFA schüttet 24 Millionen Euro aus, das ist  vier Mal mehr als in den abgelaufenen Saisonen.
Österreichs Meister St. Pölten ist gegen Juventus in der Qualifikation ausgeschieden und daher nicht unter den letzten 16 Klubs der neuen Gruppenphase. Aber immerhin acht Teamspielerinnen sind dabei. 

1899 Hoffenheim hat auch dank Toren von Österreichs Topstürmerin Nicole Billa und Katharina Naschenweng einen Traumstart in der Frauen-Fußball-Champions-League hingelegt. Der deutsche Bundesligist feierte am Dienstag zum Auftakt der Gruppenphase einen klaren 5:0-Heimsieg gegen den dänischen Meister HB Köge. Naschenweng (18.) leitete den Erfolg mit einem herrlichen Linksschuss von der Strafraumgrenze ins Kreuzeck ein, Billa (47.) schloss einen Konter mustergültig ab.

Barcelona besiegte Arsenal 4:1

Die Tirolerin hätte noch mehr Treffer erzielen können, ließ allerdings im Abschluss einige Male die Effizienz vermissen. Naschenweng leitete auch noch den vierten Treffer mit einem Corner ein. Das Duo wurde in der 82. Minute ausgetauscht, Laura Wienroither war bis zur 74. Minute auf dem Feld. Celina Degen, die vierte ÖFB-Teamkickerin im Hoffenheim-Dress, bekam ab der 73. Minute Spielzeit. Hoffenheim ist damit erst Tabellenführer von Pool C, da Titelverteidiger FC Barcelona im Parallelspiel gegen Arsenal „nur“ 4:1 gewann. Bei den unterlegenen Londonerinnen erlebte Torfrau Manuela Zinsberger einen arbeitsintensiven Abend, ÖFB-Teamkapitänin Viktoria Schnaderbeck kam nicht zum Einsatz.

Kein Tor fiel beim Auftritt von Bayern München bei Benfica Lissabon. Beim Gruppe-D-Start agierten aufseiten der Münchnerinnen auch Carina Wenninger und die für sie zur Pause eingewechselte Sarah Zadrazil. Diese Saison wird erstmals eine Gruppenphase ausgetragen, mit rund 24 Millionen Euro schüttet die UEFA im Bewerb viermal mehr Geld als bisher aus.

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