EM-Qualifikation: Italien gegen die Ukraine um die EURO-Teilnahme

Luciano Spalletti gestikuliert während eines Fußballspiels.
Leverkusen dient als Schauplatz für das heiße Finale in Gruppe C. Italien genügt ein Unentschieden für die EM-Teilnahme.

Leverkusen ist in den vergangenen Monaten zum Glanzlicht in der Deutschen Bundesliga geworden. Am Montag findet in der BayArena der Showdown in Gruppe C der EM-Qualifikation zwischen der Ukraine und Italien statt (20.45 Uhr/live Puls24). 

Beide Teams befinden sich punktegleich mit 13 Zählern auf den Rängen zwei und drei hinter England (19) – mit leichtem Vorteil für die Italiener, die bei einem Unentschieden wegen des 2:1-Sieges im direkten Duell die Nase vorn hätten.

Der Sieger ist weiter

Erste Devise für die Squadra Azzurra in Leverkusen also heute: nicht verlieren. Doch ein Sieg wäre wichtig. Denn mit 14 Zählern weiterzukommen könnte bedeuten, bei der EM-Auslosung in Hamburg am 2. Dezember im vierten Topf zu landen und damit eine sehr schwere Gruppe zu riskieren.

Aber zunächst gilt es für Luciano Spalletti und sein Team einmal, die Qualifikation zu schaffen. Das 5:2 in Rom gegen Nordmazedonien hat ein wenig Ruhe gebracht. Mit einer Portion „gesunder Angst“ war man in die Partie gegangen, wie Spalletti verriet, der die Furcht vor dem Ausscheiden auch im Showdown gegen die Ukraine als Antrieb nehmen will.

Der Meistertrainer von Neapel hat nach dem Abschied von Roberto Mancini nicht nur das Nationalteam übernommen, sondern mit ihm eine fragile Fußballnation. Nach und nach kommen Selbstvertrauen und Ruhe zurück in die Auswahl, die immerhin amtierender Europameister ist.

Auch Dritter hat noch Chancen

Die Ukrainer rund um die Premier-League-Profis Sintschenko und Mudryk bereiteten sich in Polen auf das Duell vor. „Wir werden eine riesige Motivation an den Tag legen“, sagte Defensivspieler Swatok. Wird die Ukraine Gruppendritter, könnte sie sich im März noch über das Play-off qualifizieren.

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