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Sport Fußball
09/21/2018

EL-Triumph gegen Spartak gibt Rapid Schwung für Salzburg

Im Europacup konnte Rapid in dieser Saison schon mehrmals glänzen, nun soll der Schwung in die Liga mitgenommen werden.

Rechtzeitig vor dem Fußball-Bundesliga-Schlager am Sonntag auswärts gegen Red Bull Salzburg hat Rapid wieder ein Erfolgserlebnis eingefahren. Nach dem Heim-2:0 in der Europa League gegen Spartak Moskau traten die Hütteldorfer die Reise zum Serienmeister und überlegenen Tabellenführer mit neu gewonnenem Selbstvertrauen an.

Seit mittlerweile zwölf Pflichtspielen wartet Rapid auf einen Erfolg gegen die "Bullen". Damit diese Negativserie ein Ende findet, sollten laut Trainer Goran Djuricin viele Dinge ineinandergreifen. "Wir müssen auf höchstem Niveau spielen, um dort zu bestehen", erklärte der Wiener.

Salzburg begann die Saison mit sieben Siegen aus den ersten sieben Runden, nur noch ein Erfolg fehlt auf den von Rapid 1987 aufgestellten Bundesliga-Startrekord. Zudem eröffnete die Truppe von Marco Rose die Europa-League-Gruppenphase mit einem prestigeträchtigen 3:2 in Leipzig. "Sie haben ihren größeren Bruder im Stallduell geschlagen. Wir wissen, dass es eine große Herausforderung wird, doch jede Partie beginnt bei null", sagte Djuricin.

Der 43-Jährige wird wohl im Vergleich zum Spartak-Match einige Änderungen vornehmen. In welchem Ausmaß die Rotation stattfinden wird, will Djuricin laut eigenen Angaben erst am Spieltag entscheiden. Auch bei Salzburg sind einige neue Gesichter in der Startformation zu erwarten. "Aber es macht bei ihnen keinen Unterschied, wer aufläuft", vermutete der Rapid-Coach.

Salzburg für Djuricin nicht einzuholen

Die Mozartstädter seien der große Favorit auf den Meistertitel und "spielen auf lange Sicht in einer eigenen Liga", betonte Djuricin. "Doch wir fahren hin und wollen etwas mitnehmen. Wir müssen einen guten Tag haben, wissen aber, dass wir ihnen Paroli bieten können."

Sein Club liegt als Tabellensiebenter nach sieben Runden schon zwölf Punkte hinter Salzburg. "Aber es waren viele Spiele dabei, wo wir unentschieden gespielt oder verloren haben und die bessere Mannschaft waren", relativierte Djuricin.

Dazu zählte Thomas Murg unter anderem das in der Vorwoche verlorene Derby gegen die Austria. "Das war ein klarer Selbstfaller, die Niederlage hatte nichts mit dem Gegner zu tun." Sollten diesmal Eigenfehler unterbunden werden, sei ein Sieg im Bereich des Möglichen. "Doch dafür brauchen wir eine Top-Leistung, was Kampfgeist und Laufleistung betrifft", sagte Murg.

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