Sport | Fußball
07.12.2018

Eine Stimme entschied: Admira-Antrag wurde abgelehnt

Die von Admira, LASK und WAC angestrebte Reform der TV-Gelder wurde nur knapp vermieden.

Offiziell wollte sich die Bundesliga erst am Freitagabend nach dem Ende der Konferenz äußern, einen entsprechenden Bericht von 90minuten.at konnte der KURIER jedoch bestätigen: Der von Admira, LASK und WAC gemeinsam vorgebrachte Antrag auf eine Neuverteilung der TV-Einnahmen unter den Bundesliga-Klubs wurde abgelehnt. Die Verteilung wird damit weiterhin wie bisher gehandhabt.

KURIER-Informationen zufolge wurde die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit (acht von zwölf Stimmen) nur knapp verfehlt: Sieben Stimmen fanden sich für den Antrag, letztlich ging die Abstimmung demnach 7:5 aus - nur eine Stimme fehlte.

Derzeit werden die jährlichen TV-Einnahmen (32,75 Millionen brutto) zu 30 Prozent an alle Klubs gleichmäßig (sogenannter Sockelbetrag) aufgeteilt, noch einmal 30 % gibt es leistungsabhängig für erspielte Punkte. Weitere 20 % werden nach Zuschauern aufgeteilt und die letzten 20 % gibt es abhängig von den Einsatzminuten österreichischer Spieler. Der Antrag der Admira sah unter anderem die Abschaffung des Österreicher-Topfes vor.

Vorerst abgewendet ist damit auch ein drohender Rechtsstreit - denn Rapid, als einer der Hauptprofiteure der aktuellen Regelung, war auch auf gerichtliche Maßnahmen vorbereitet.