Sport | Fußball
28.10.2018

Dreifacher Suarez: Barcelona nimmt Real im Clasico auseinander

Eine Blamage der Sonderklasse: Real Madrid ging gegen den FC Barcelona mit 1:5 unter.

Der FC Barcelona hat am Sonntag den Clasico gegen Real Madrid mit einem Kantersieg für sich entschieden. Spaniens Fußball-Meister setzte sich im Camp Nou gegen Real Madrid mit 5:1 durch, wobei Luis Suarez in Abwesenheit des verletzten Lionel Messi mit drei Toren (30./Elfmeter, 75., 83.) der große Star war.

Die weiteren Treffer erzielten Philipp Coutinho (11.) und Arturo Vidal (87.) beziehungsweise Marcelo (50.). Barca führt damit die Tabelle weiterhin an, Real ist mit sieben Punkten Rückstand nur Neunter. Der Rekordchampion holte aus den jüngsten fünf Runden nur einen Zähler, der erst im Sommer geholte Coach Julen Lopetegui dürfte seinen Job demnächst los sein.

Schon die erste Hälfte stand über weite Strecken im Zeichen von Barcelona. Beim Führungstreffer musste Coutinho den Ball nach optimaler Vorarbeit von Jordi Alba nur noch ins Tor schieben. Vor dem 2:0 wurde Suarez im Strafraum von Raphael Varane gefoult, nach einer VAR-Entscheidung gab es Strafstoß, den der Uruguayer souverän verwertete.

Real bricht auseinander

In der zweiten Hälfte präsentierte sich Real in deutlich besserer Verfassung. Marcelo verkürzte auf 1:2 und Modric wäre in der 56. Minute beinahe der Ausgleich gelungen, der Schuss des Weltfußballers ging jedoch an die Innenstange. Fünf Minuten später traf auch Suarez Aluminium.

In dieser Phase stand die Partie an der Kippe, Real wirkte sogar eine Spur gefährlicher. Dann aber schlug Suarez neuerlich zu: Der Goalgetter war nach Flanke von Sergi Roberto mit einem sehenswerten Kopfball erfolgreich (75.).

Danach fielen die Madrilenen auseinander. Ein schwerer Patzer von Sergio Ramos ermöglichte Suarez sein drittes Tor (83.), eine Koproduktion der beiden Einwechselspieler Ousmane Demebele und Vidal führte zum Kopfball-Treffer des Chilenen (87.). Im ersten "Clasico" seit fast elf Jahren ohne den verletzten Messi und den zu Juventus gewechselten Cristiano Ronaldo machte sich das Fehlen des Argentiniers nicht wirklich bemerkbar.