Diskussions-Runde: Schalkes Huntelaar sah Rot und zeigte daraufhin dem Referee den Vogel.

© APA/EPA/BERND THISSEN

Deutsche Bundesliga
02/04/2015

Bösewicht "Hunter" muss noch drei Spiele zuschauen

Nach seinem Foul und der folgenden Sperre ist Schalke-Star Klaas-Jan Huntelaar Verlierer der Liga.

Das Topspiel der deutschen Bundesliga zwischen dem FC Bayern München und Schalke 04 vor 75.000 Zuschauern (Rekordkulisse nach dem Stadionausbau) endete ohne Sieger (1:1). Einen Verlierer hatte es aber schon vor der Partie gegeben: Schalke-Star Klaas-Jan Huntelaar. Denn der war nicht mit von der Partie. Der niederländische Teamspieler fehlte, da er wegen eines völlig unüberlegten Frustfouls im letzten Meisterschaftsspiel gegen Hannover gesperrt wurde.

Für sein Vergehen an Schmiedebach bekam der 31-Jährige eine rekordverdächtige Sperre von sechs Spielen aufgebrummt. Der Umfang der eigentlichen Sperre hätte drei Spiele betragen, die Beleidigung des Schiedsrichters führte zur Verdoppelung des Strafausmaßes. Der Schalker hatte sich nach seinem Blackout dazu hinreißen lassen, dem Unparteiischen den Vogel zu zeigen. Mittlerweile wurde vom DFB verlautbart, dass der "Hunter" von seinen sechs Spielen mindestens vier absitzen muss. Sollte er gegebenenfalls in den darauf folgenden beiden Pflichtspielen erneut ausgeschlossen werden, muss er die restlichen beiden Spiele auf der Tribüne verbringen.

Außerdem wurde der Stürmerstar zu einer Geldstrafe von 15.000 Euro verdonnert. Hans Lorenz, Vorsitzender des DFB-Sportgerichts: "Grundsätzlich gibt es bei Spielsperren keine Bewährung. Dabei wird es auch in Zukunft bleiben. Bei besonders langen Sperren wie in diesem Fall ist aber die Möglichkeit zu prüfen, ob ein Teil der Sperre zur Bewährung ausgesetzt werden kann, wenn der Spieler nicht vorbelastet ist."

Währenddessen freut sich ein weiterer Bayern-Verfolger über den wohl größten Coup auf dem Transfermarkt. In einer Last-Minute-Aktion gelang dem VfL Wolfsburg die Neuverpflichtung von Weltmeister und Ex-Chelsea-Spieler Andre Schürrle, der um kolportierte 32 Millionen Euro aus London nach Niedersachsen wechselte. Somit ist Schürrle der teuerste Einkauf der Vereinsgeschichte. Wolfsburg hat die Ambition, dauerhaft die Bayern unter Druck zu setzen.

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