Alaba und seineBayern reisten mit einem 5:1-Vorsprung nach London.

© DIENER/Extra

Sport Fußball
03/07/2017

Champions League: Starparade bei den Favoriten

Bayern verteidigt bei Arsenal London ein 5:1, Real in Neapel ein 3:1.

Zahltag für die Bayern? Dem FC Bayern München winkt im Achtelfinal-Rückspiel beim FC Arsenal (20.45 Uhr/live auf Sky) die nächste große Einnahme in der Champions League. Der Einzug ins Viertelfinale, man verteidigt ein 5:1 aus dem Hinspiel, würde mit 6,5 Millionen Euro honoriert werden. Der deutsche Rekordmeister würde damit seine Prämieneinnahmen in dieser Saison auf insgesamt 31,2 Millionen Euro steigern. Hinzu kämen noch die Zahlungen der UEFA aus dem sogenannten Markt Pool sowie die Zuschauereinnahmen aus vier Heimspielen.

Die Bayern kämen als Viertelfinalist in der Königsklasse auf einen Gesamterlös von mehr als 60 Millionen Euro. In der vergangenen Saison erhielten sie als Halbfinalist 64,391 Millionen Euro aus den UEFA-Geldtöpfen. Davon entfielen 25,861 Millionen auf den Marktpool. Hinzu kam ein zweistelliger Millionenbetrag aus den insgesamt sechs Heimspielen.

Ancelottis Albtraum

Noch ist es Konjunktiv, denn die Bayern müssen gegen Arsenal (ohne Mesut Özil) erst aufsteigen – und vor allem aufpassen. Ein 1:5 aus dem Hinspiel konnte im Europapokal schon einmal gedreht werden. In der Champions League gelang dieses Kunststück aber noch keiner Mannschaft in einem K.-o.-Duell. Das größte Comeback in der Königsklasse glückte Deportivo La Coruña 2004 im Viertelfinale. Die Spanier besiegten nach einem 1:4 im Hinspiel den AC Milan im eigenen Stadion mit 4:0 und zogen doch noch in das Halbfinale ein. Auf der Mailänder Trainerbank saß damals übrigens der heutige Bayern-Coach Carlo Ancelotti.

Ein Jahr später folgte Albtraum Nummer II: Im Endspiel gegen Liverpool führte Ancelotti mit Milan in Istanbul zur Pause mit 3:0. Liverpool gelang eine spektakuläre Aufholjagd zum 3:3 und triumphierte schließlich im Elfmeterschießen. "Carlo wird das so machen, dass wir kein La Coruña oder Istanbul erleben werden", sagte Rummenigge voller Vertrauen in den Chefcoach, der seine Stars nicht schont.

Das tut auch Zinedine Zidane nicht beim Gastspiel von Real Madrid in Neapel. Die Königlichen haben einen 3:1-Vorsprung im Gepäck und bieten alle Stars auf. Zidane hatte gegen Eibar Marcelo, Kroos, Carvajal und Ronaldo geschont, Bale war gesperrt. Zidane verfügt in Neapel über sein Sturm-Trio "BBC" (Bale, Benzema, Cristiano), hält sich aber noch bedeckt, ob er alle drei Superstars aufbietet.

Roy Makaay: Ein Blitztor für die Ewigkeit

Heute ist es zehn Jahre her, dass sich Roy Makaay in die Geschichtsbücher der Champions League eingetragen hat. Der Niederländer traf am 7. März 2007 im Achtelfinal-Rückspiel gegen Real Madrid nach nur 10,12 Sekunden zum 1:0 für Bayern. Die Münchner siegten 2:1 und stiegen damals dank der Auswärtstor-Regel auf, ehe im Viertelfinale gegen den AC Milan das Aus kam.

Insgesamt trug Makaay, der am Donnerstag 42 wird, 43-mal das orange Trikot des Nationalteams, erzielte dabei sechs Treffer. Auch ins Olympia-Team 2008 wurde er einberufen. Zwei Mal wurde er mit den Bayern Meister (2005 und 2006). Europas Toptorjäger in der Saison 2002/’03 (damals noch bei Deportivo La Coruña, wo er 2000 Meister wurde) markierte insgesamt 103 Treffer für den FC Bayern.

Nach seiner Zeit in München spielte er noch drei Jahre bei Feyenoord, ehe er dort als Jugendtrainer anfing. Heute ist er Spezialtrainer für den Sturm der Profi-Mannschaft und in der Akademie und verfolgt nach wie vor jedes Spiel der Bayern im TV, gelegentlich reist der Niederländer für einen Arena-Besuch nach München.

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