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Sport Fußball

Bundesliga-Aufsichtsrat ohne Rapid und Austria

Admira-Präsident Thonhauser ist neuer Aufsichtsratschef. Gruber (LASK) und Fuchs (Kapfenberg) sind seine Stellvertreter.

08/16/2019, 02:24 PM

Die Fußball-Bundesliga hat einen neuen Aufsichtsratsvorsitzenden. Admira-Präsident Philip Thonhauser wurde am Freitag in einer außerordentlichen Sitzung des Gremiums zum Nachfolger von Wacker Innsbrucks Clubchef Gerhard Stocker bestellt, der den Vorsitz seit August 2018 geführt hatte. Das gab die Liga in einer Aussendung bekannt.

Thonhauser ist seit 2015 Admira-Präsident und seit 2018 auch im Aufsichtsrat der Liga vertreten. Der 47-Jährige zieht zwar demnächst aus beruflichen Gründen in die USA, will aber rund 30 Prozent seiner Zeit in Österreich verbringen. Zu seinen Stellvertretern wurden LASK-Präsident Siegmund Gruber, schon bisher in dieser Funktion, und Kapfenbergs Clubchef Erwin Fuchs als Vertreter der 2. Liga gewählt.

Weiters sind Christian Jauk von Sturm Graz, Diana Langes-Swarovski von Aufsteiger WSG Tirol und Jurist Volker Viechtbauer von Meister Red Bull Salzburg im Aufsichtsrat vertreten. Dazu kommt Stocker, der dem Gremium als Vertreter der 2. Liga erhalten bleibt und dem Thonhauser dafür dankte, den Vorsitz "im vergangenen Jahr sehr pflichtbewusst geführt" zu haben. Die beiden Wiener Klubs sind hingegen nicht vertreten.

In den kommenden drei Jahren soll sich der Aufsichtsrat laut Liga-Angaben vor allem auf die Aufsichts- und Kontrollfunktion fokussieren sowie gemeinsam mit dem Vorstand die strategische Ausrichtung vorantreiben. Präsidenten gab es seit dem Tod von Hans Rinner 2018 keinen mehr. Höchstes Amt ist seit einer im Mai 2018 beschlossenen Umstrukturierung der Aufsichtsratschef, die operative Leitung liegt bei Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer, der nach dem Abgang seines Kollegen Reinhard Herovits mit Ende September vorerst alleine diese Position bekleidet.

 

"Der Aufsichtsrat ist ein wichtiges strategisches Gremium, in dem wir gemeinsam die richtungsweisenden Entscheidungen für die Bundesliga treffen. Als Vorsitzender ist es auch wichtig, die Umstellung von einem Präsidenten auf einen Aufsichtsratsvorsitzenden zu leben und den Vorstand im Tagesgeschäft und seinen operativen Tätigkeiten zu stärken", meinte Thonhauser. "Ich freue mich, diesem Aufsichtsrat vorzustehen und die strategische Ausrichtung für die kommenden Jahre mitzugestalten."

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