Fortsetzung im Titelduell: Admira und Ried unternehmen alles für Platz 1

Ein Fußballspieler tritt im Sprung nach dem Ball, während ein anderer ihn abzuwehren versucht.
Wie das Spitzenduo Admira & Ried die Transferzeit dem Aufstieg untergeordnet hat. Die Lizenzfrage könnte den Abstiegskampf der 2. Liga entscheiden.

Vor der Saison stellten Admira und Ried die besten Teams der 2. Liga und wurden dann den Erwartungen auch gerecht. Nach 16 Runden führen die Südstädter mit sehr starken 38 Punkten vor den Innviertlern (35). Der Zweikampf um den Aufstieg soll sich ab heute Abend fortsetzen.

Doch, Obacht – die ambitionierte Vienna (31 Punkte) will mit und nach einem Sieg bei der Admira (20.30 Uhr) mitmischen.

Und Ried (am Sonntag in Horn, wo die Vorbereitung Besserung versprach) startet traditionell holprig: Elf Jahre lang gab es zum Jahresauftakt keinen Sieg.

Ried hält mit dem Ziel Wiederaufstieg schon zwei Jahre lang an Trainer Max Senft fest.

Der Trainer gestikuliert am Spielfeldrand während des UNIQA ÖFB Cup Spiels SV Ried gegen SK Sturm Graz.

Für das große Ziel wurde auch auf eine überraschend große Ablöse verzichtet: Für den in Japan geborenen Nikki Havenaar wurden von einem japanischen Klub 600.000 Euro geboten. Ried hielt den 30-jährigen 1,98-m-Verteidiger lieber.

Zurück im Kader ist der nominelle Top-Stürmer: Saliou Sane hat sich von seiner Bandscheiben-OP im September erholt.

Zwei neue Routiniers

Mehr getan hat sich bei der Admira: Da Kooperationsspieler Jungwirth zurück zum LASK musste, wurde aus Linz gleich Jörg Siebenhandl, 35, als neue Nummer 1 verpflichtet.

Für noch mehr Routine sorgt Christoph Knasmüllner, 32, der auch nach sechs Monaten ohne Verein noch die Qualität haben sollte, um zu helfen. Doch zumindest im Training tut sich der Primgeiger noch schwer.

Zwei Fußballspieler kämpfen um den Ball auf dem Spielfeld.

Für den Sturm kam Ex-Altacher Daniel Nussbaumer, 25, als Alternative aus Portugal.

St. Pölten baut auf

In St. Pölten ist nach dem Einstieg von Investor FC 32 Ruhe eingekehrt - und seit dem Trainerwechsel zum Türken Tugberk Tanrivermis auch der Erfolg.

Im Frühjahr soll beim aktuellen Mittelständler SKN weiter aufgebaut werden, um dann in der kommenden Saison - dann aber wirklich - das Projekt Wiederaufstieg anzugehen.

Abstiegskampf mit Lizenzentzug? 

Ganz hinten haben so wie Horn auch Stripfing und Lafnitz nur je neun Punkte und sieben Zähler Rückstand auf den FAC. Es bleibt die Hoffnung auf Lizenzentzüge (Bregenz?).

Übrigens: Drei sportliche Absteiger gab es lediglich in der Saison 2022/2023.

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