Austrias Retter? Ein Fußball-Tausendsassa mit vielen Facetten

Der georgische Geschäftsmann Merab Jordania war schon Klubboss bei Vitesse Arnheim.
Merab Jordania war Spieler, Teamchef, Verbandspräsident und Klubboss. Nun ist der Georgier bei der Wiener Austria ein Thema.

„Ich bin bereit, mein gesamtes Vermögen in den Klub zu stecken. In drei Jahren sind wir Meister!“ So etwas hört jeder Fan gerne, wenn ein Investor seinen Klub übernimmt. So stellte sich Merab Jordania vor, als er im Jahr 2010 beim damals hoch verschuldeten niederländischen Verein Vitesse Arnheim vorgestellt wurde.

Fünf Trainer gaben sich in drei Jahren die Klinke in die Hand. Mit dem Meistertitel wurde es trotzdem nichts. Aber immerhin wurde aus einem Abstiegskandidaten ein Europa-League-Starter – dank einiger gelungener Transfers wie etwa von Stürmer Wilfried Bony, der 2011 um vier Millionen Euro von Sparta Prag geholt wurde und zwei Jahre später um das Vierfache an Swansea City verkauft wurde.

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