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Sport Fußball
12/09/2021

Europacup: Sturm-Abschied mit Anstand, fünfter Sieg für den LASK

Die Grazer wussten im letzten Europa-League-Spiel zu überzeugen, der LASK jubelte über den nächsten Sieg in der Conference League.

Zweiter Punkt für Sturm in der Europa League, fünfter Sieg für den LASK in der Conference League: Die finalen Auftritte in der Gruppenphase verliefen gegen Monaco und Helsinki durchaus erfreulich.

In Graz ließ Trainer Ilzer von seinen Besten lediglich Yeboah (bis zur Pause) auf der Bank. Sturm ging es also nicht nur um die Ehre, sondern auch um die Siegprämie. Die 630.000 Euro rückten durch einen Hand-Elfmeter nach sieben Minuten näher. Jakob Jantscher verwandelte auch seinen vierten Elfer dieser Saison.

STURM GRAZ – AS MONACO 1:1 (1:1)
Tore: 1:0 (6., Elfmeter) Jantscher, 1:1 (30.) Volland.
Gelbe Karten: Prass bzw. Pavlovic, Aguilar, Golowin.
Sturm:
Siebenhandl - Gazibegovic (81. Jäger), Affengruber, Wüthrich, Dante - Ljubic (87. Stückler), Gorenc-Stankovic, Niangbo (73. P. Huspek), Prass - Sarkaria (82. Wels), Jantscher (46. Yeboah).
Monaco: Majecki - Aguilar, Matsima, Pavlovic, Caio Henrique (46. Jakobs) - Matazo, Tchouameni (46. Jean Lucas) - Isidor (80. Gelson Martins), Volland, Golowin (57. Diop) - Ben Yedder (46. Boadu).

Sarkaria hatte sogar das 2:0 auf dem Fuß – daneben. Das sollte sich bei einem schlecht verteidigten Eckball rächen: Kevin Volland stand bei einem Abpraller dort, wo ein deutscher Teamstürmer zu stehen hat, und glich für den Fixaufsteiger aus (30.).

Auch nach der Pause gestaltete Sturm als Gruppenletzter das Geisterspiel unterhaltsam und verzeichnete weiterhin mehr Abschlüsse. Trainer Ilzer wechselte neben Edelreservist Huspek auch die talentiertesten Jungprofis ein. Es blieb beim 1:1. Im Parallelspiel zog Real Sociedad mit einem 3:0 als neuer Zweiter an PSV Eindhoven vorbei.

Europa League - Group B - SK Sturm Graz v AS Monaco

Souveräne Linzer

Der LASK hatte vor dem Duell mit HJK Helsinki in Klagenfurt die angenehme Ausgangslage, als Gruppensieger festzustehen. Daher wechselte Trainer Wieland kräftig durch und brachte gleich sechs neue Spieler im Vergleich zum Liga-Spiel zuletzt gegen Ried. Die neuformierte Abwehr servierte den Gästen aus Finnland mit Eigenfehlern gleich zwei frühe Topchancen, die HJK nicht zu nutzen wusste.

LASK – HJK HELSINKI 3:0 (1:0)
Tore: 
1:0 (41.) Balic, 2:0 (63.) Nakamura, 3:0 (81.) Gruber.
Gelbe Karten: Michorl, Gruber bzw. Halsti, Tenho, Kouassivi-Benissan.
LASK: Gebauer - Letard (60. Wiesinger), Maresic, Luckeneder - Flecker (77. Horvath), Holland (46. Grgic), Michorl, Renner - Gruber, Balic (60. Goiginger), Hong (46. Nakamura).
Helsinki:
Keto - Moren, Tenho, Halsti, Kouassivi-Benissan (88. Peltola) - Tanaka (63. Väänänen), Lingman, Hostikka (88. Ri. Riski) - Browne (87. Murillo), Ro. Riski (77. Valencic), Olusanya.

Erst mit der Zeit übernahm der LASK das Kommando im Spiel und näherte sich dem Tor der Finnen an. Zunächst traf Balic nur die Latte, knapp vor der Pause sorgte er mit einer schönen Einzelaktion für die Führung (41.).

FUSSBALL: CONFERENCE LEAGUE / GRUPPENPHASE: LASK LINZ - HJK HELSINKI

Nach dem Wechsel ließ der LASK nichts mehr anbrennen und sicherte sich ungefährdet die Siegesprämie von 500.000 Euro mit weiteren Toren durch Nakamura und Gruber zum 3:0.

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