Zwischen den Marokkanern und den Spaniern gab es viel Klärungsbedarf.

© APA/AFP/ATTILA KISBENEDEK

Sport Fußball-WM
06/26/2018

Ein Eckball, der die WM-Gemüter erhitzt

Dem wichtigen Ausgleichstreffer von Spanien ging ein Eckball voraus, der auf der falschen Seite ausgeführt worden war.

Marokkos Trainer Hervé Renard hat sich nach dem 2:2 (1:1) gegen Spanien über einen Blackout des Schiedsrichters vor dem späten Ausgleich des Ex-Weltmeisters durch Iago Aspas beklagt. „Die große Frage lautet: Darf man einen Eckball von der gegenüberliegenden Seite, wo der Ball ins Aus gegangen ist, ausführen? Wenn nicht, dann ist es ein großer Schiedsrichterfehler gewesen“, sagte Renard.

Vor dem Treffer von Aspas in der Nachspielzeit, der zunächst wegen vermeintlicher Abseitsstellung des Schützen nicht gegeben und erst nach Videobeweis anerkannt wurde, war der Ball auf der linken Angriffsseite der Spanier ins Toraus gegangen. Die anschließende Ecke führten die Iberer aber auf der rechten Seite aus. Dies war regelwidrig.

Da es sich um eine Tatsachenentscheidung von Schiedsrichter Ravshan Irmatov aus Usbekistan handelte, kann Marokko jedoch keinen Protest gegen die Spielwertung einlegen. Renard hatte nach der Partie am Montagabend in Kaliningrad den Kontakt zum Referee gesucht, dabei aber keinen Erfolg. „Ich bin nach dem Spiel zur Schiedsrichterkabine gegangen. Aber die Tür blieb zu“, sagte Renard.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.