© EPA/LUCA ZENNARO

Sport
10/06/2020

Frühes Aus für Giro-Topfavorit Geraint Thomas

Der Waliser musste nach einem Sturz am vierten Tag aufgeben. Französischer Sieg im Sprint.

von Christoph Geiler

Das Jahr 2020 verläuft für Geraint Thomas alles andere als nach Wunsch. Nun musste der Waliser den Giro d'Italia vorzeitig beenden.  Vor der vierten Etappe am Dienstag stieg der Tour-de-France-Sieger von 2018 aus der Italien-Rundfahrt aus.

Giro-Top-Favorit Thomas  war am Montag in der neutralen Phase vor dem eigentlichen Rennstart wegen einer Trinkflasche gestürzt. Sichtlich gezeichnet musste der Waliser schon vor dem 19 km langen Schlussanstieg zum Ätna abreißen lassen und büßte letztlich über 12 Minuten auf die Spitze ein.

Das Jahr 2020 wird Thomas in ganz schlechter Erinnerung bleiben. Zunächst erhielt er wegen nicht genügender Form von der Teamführung kein Aufgebot für die Tour de France, danach verpasste er bei der WM in Imola als Vierter knapp eine Medaille im Zeitfahren, und nun musste er als Anwärter auf den Giro-Sieg die Rundfahrt vorzeitig verlassen.

Massensprint

Die vierte Etappe ging am Dienstag im Massensprint an Arnaud Demare. Der französische Topsprinter vom Groupama-FDJ-Team setzte sich hauchdünn vor dem Slowaken Peter Sagan und Davide Ballerini aus Italien durch. Sagan, dessen Bora-Team um den Österreicher Patrick Gamper lange Führungsarbeit geleistet hatte, musste sich letztlich mit Fotofinish beugen.

Im Gesamtklassement brachte die 140 km lange Etappe von Catania nach Villafranco Tirrena wie erwartet keinen Umsturz. Dank einer Zeitgutschrift im Zwischensprint baute der portugiesische Leader Joao Almeida die Führung gegenüber dem zuvor zeitgleichen Jonathan Caicedo um zwei Sekunden aus.

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