Romy 26.02.2018

Verena Altenberger

Verena Altenberger (Die Beste aller Welten) © Bild: RAINER ECKHARTER

ROMY-Premiere für die vielbepreiste Verena Altenberger.

"Schauspielerin, jung, Salzburg" hatte Regisseur Adrian Goiginger gegoogelt - und hat so Verena Altenberger gefunden. Ihre Darstellung der drogenabhängigen Mutter in dessen Kino-Erstling "Die beste aller Welten", der im Vorjahr auf der Berlinale Premiere hatte, bringt der 30-Jährigen nun die erste ROMY-Nominierung. Diese goldene Statuette würde nur zu gut zu all den anderen Preisen passen, die sie für ihre erste Hauptrollle zwischen Graz und Moskau bereits erhalten hat. Dass sie es aber auch ganz andere Charaktere - und trotzdem gut - kann, zeigt sie regelmäßig bei RTL und ORF in der ausgezeichneten Comedy "Magda macht das schon".

Wie so oft bei Schauspiel-Karrieren stand auch bei der Pongauerin zu Beginn eine Enttäuschung: Mit 18 bewarb sie sich am Max Reinhard Seminar und wurde abgelehnt - sie hatte ihren Text aus dem Reclam-Heft abgelesen. Also versuchte sie es am Konservatorium und das schloss sie 2015 ab. Daneben war Altenberger, die viele Sprachen spricht und selbst über Grundkenntnisse in Jiddisch und Türkisch verfügt - sogar bei einer Statisten-Agentur gemeldet, denn der Berufswunsch Schauspielerin war immer irgendwie da.

Ab 2010 war die sehr sportliche Altenberger, deren Stimme man auch aus der Werbung kennt, Teil des Jungen Burg Ensembles. In der Saison 2013/14 verkörperte sie dann am Burgtheater in der "Gestiefelte Kater" die Lore, 2015 am Volkstheater Wien in "Haben" die Rolle der Rozí.

Ihre Karriere führte sie von vielen Nebenrollen in TV-Serien - z. B. verkörperte sie in den "CopStories" die Chantal - hin zu Spielfilmen wie Stefan Ruzowitzkys „Die Hölle“. Im in Wien gedrehten „Mission: Impossible“-Film war sie ebenfalls zu sehen – allerdings nur ein paar Sekunden lang, weil sie von der Statistin zur Schauspielerin befördert wurde. Heute ist aber jeder froh, der sie länger zeigen kann: Zuletzt stand Altenberger etwa für die TV-Produktionen "Das Wunder von Wörgl" und David Schalkos "M - eine Stadt sucht einen Mörder" vor der Kamera.

( Sponsored Content ) Erstellt am 26.02.2018