Reise
14.09.2018

Wattens: Neue Wunderkammer im Riesen soll im Herbst eröffnen

Für ein Installation von Yayoi Kusama wird ein neuer Kunstraum in den Swarovski Kristallwelten geschaffen.

In den Swarovski Kristallwelten entsteht eine zusätzliche Wunderkammer. Unter dem Titel „Chandelier of Grief“ zeigt die japanische Künstlerin Yayoi Kusama eine ihrer Spiegelinstallationen. Das Kunstwerk ist Teil der „Infinitiy Mirror Rooms“-Serie der Künstlerin und umfasst ein Spiegelraumformat, das variantenreich arrangiert und kontinuierlich weiterentwickelt wurde. Kusama arbeitet seit 1965 mit dieser Kunstgattung. Zentrales Element von „Chandelier of Grief“ wird ein rotierender Swarovski Kristall-Luster sein, der effektvoll in einem rundum verspiegelten Raum platziert ist.

„Die japanische Künstlerin Yayoi Kusama sorgt mit ihren Installationen, Objekten und Räumen seit den 60er Jahren für Begeisterung. Die neue Wunderkammer mit Kusama’s Infinity RoomChandelier of Grief‘ lädt zum Innehalten ein und erzeugt gleichzeitig die Illusion sich in einem endlosen Raum zu befinden. Diese sinnliche und räumliche Erfahrung ist von fast transzendentaler Wirkung“, beschreibt Carla Rumler, Cultural Director Swarovski, das Konzept. „Yayoi Kusama fügt sich mit ihrer Installation nahtlos in unser internationales Netzwerk an Künstlern und Kreativen ein“, freut sich Stefan Isser, Geschäftsführer der Swarovski Kristallwelten. Der Riese erhält durch diese Erweiterung noch im Herbst eine neue, kristalline Facette in Form eines zusätzlichen Raumes. Die nunmehr 17. Wunderkammer soll noch im Oktober 2018 eröffnet werden.

Über Yayoi Kusama

Die 1929 in Japan geborene Künstlerin studierte in Kyoto und an der „Art Students‘ League“ in New York. Sie arbeitete mit führenden Luxusmarken wie Luis Vuitton zusammen. Arbeiten von Kusama waren in zahlreichen Ausstellungen zu sehen, unter anderem in namhaften Häusern wie dem MOMA in New York, dem Museum of Modern Art in London und dem Museum of Contemporary Art in Sydney. Mit der Erforschung und Optimierung des Spiegelraums beschäftigt sich die Künstlerin bereits seit 1965. Damals schuf sie mit „Infinity Mirror Room - Phalli's Field“ den Prototypen eines Raumes mit spiegelverkleideten Wänden, die Boden und Decke endlos reflektieren.