© AP/Ben Birchall

Reise
06/21/2019

Sommersonnenwende in Stonehenge zieht Tausende in ihren Bann

Menschen tanzten, sangen und trommelten bei schönstem Wetter. Nur zwei Mal im Jahr erleben Touristen den Druiden-Tempel so hautnah.

Tausende Menschen haben bei klarem Himmel die Sommersonnenwende im englischen Stonehenge gefeiert.

Die Atmosphäre sei wunderbar gewesen und die Menschen hätten mit Jubel die Morgendämmerung begrüßt, sagte eine leitende Mitarbeiterin.

Die Anlage gehört zum Weltkulturerbe der UN-Organisation UNESCO.

Wozu die bis zu 25 Tonnen schweren, jahrtausendealten Steine dort ursprünglich gedacht waren, ist nicht eindeutig geklärt.

Heilstätte, Beisetzungsort, astronomisches Observatorium? Über den Entstehungsgrund von Stonehenge rätseln Archäologen seit Jahrhunderten.

Fakt ist: Jährlich besuchen mehr als eine Million Menschen Stonehenge.

Vor allem zur Sommer- und Wintersonnenwende feiern dort Tausende Menschen – sie tanzen, singen und trommeln.

Neben Partygängern und Touristen gehören dazu auch Anhänger heidnischer Kulte.

Nach der Sommersonnenwende werden die Tage wieder kürzer.

Das Ereignis ist eine der seltenen Gelegenheiten, bei denen Besucher bis zu den Stein-Kolossen dürfen.

Touristen dürfen Stonehenge abgesehen von speziellen Touren normalerweise nur aus einigen Metern Entfernung betrachten.

Anlässlich der Sommer- und Winter-Sonnenwende macht English Heritage jedoch auch für sie eine Ausnahme.

Ansonsten müssen sie die Anlage aus der Jungsteinzeit hinter Absperrungen bestaunen.

Weitere Impressionen von der Sonnwend-Feier in Stonehenge.

Weitere Impressionen von der Sonnwend-Feier in Stonehenge.