© Ingrid Teufl

Reise
09/20/2019

Lech am Arlberg: Der Sound der Natur

Im mondänen Wintersport-Zentrum findet man im Sommer unerwartet Plätze, um den Kopf frei zu bekommen. Zum Beispiel am Lechufer.

Es gibt wenige Plätze, an denen der Alltagslärm völlig ausgeblendet ist. Besonders überraschend ist es, wenn einen dieses Erlebnis just in einem für rege Betriebsamkeit und fröhliches Feiern bekannten Ort ereilt. Lech am Arlberg ist ja vor allem für sein mondänes Wintersport-Image bekannt. Im Sommer verströmt das ehemalige Bergdorf eine völlig andere Aura: Wanderer und Mountainbiker haben den Ort in Beschlag genommen und für Gipfelstürme auf Rüfikopf oder Rud-Alpe heißt es früh aufstehen.

Gar nicht hoch hinaus

Für erbauliche Erfahrungen muss man gar nicht hoch hinaus, ein Spaziergang entlang des Lechs reicht. Zehn Minuten Fußmarsch, schon hat man den Ort mit Cabrios und Designer-Sonnenbrillen hinter sich gelassen und die einfache Schönheit dieses Gebirgsflusses holt einen in die Gegenwart. Das laute Rauschen übertönt zuverlässig den Lärm der Gedanken und man wundert sich, wie der Kopf gleichzeitig so wohltuend voll (das Rauschen) und leer (die Gedanken) sein kann.

1. Lechuferweg: Spaziergang in den Ortsteil Zug (3,2 km, Dauer ca. 1 Stunde). Bade- und Angelmöglichkeit
2. Auf kristallklaren Pfaden: Leichte Wanderung (auch mit Kindern) bis zum Ursprung des Lecher Trinkwassers. Einkehrmöglichkeit im Gasthaus Älpele (4,1 km, Dauer ca. 1 Stunde)
3. Barfußwandern: Geführte Wanderung mit Einheimischen, mehrmals/Woche  (Programm LechErLeben)

Der Blick auf das springlebendige, klare Wasser, wie es in kleinen Wirbeln über die Steine rinnt, macht alles andere unwichtig. Das Wasser ist Action genug. Hummeln und ein Schmetterling, die herumschwirren, sind richtig aufregend. Vielleicht ist doch was dran an den Energielinien, die zwischen Omeshorn und Lech verlaufen sollen. Ist aber egal, denn geerdet fühlt man sich hier auf jeden Fall.

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