Tindern und tingeln: In elf Monaten um die Welt

Mit Herzklopfen reiste sie einmal um die Welt. Humorvoll erzählt Waltraud Hable von Tinder-Dates und anderen Begegnungen.
Ein Holzsteg führt zu einem tropischen Strand mit Palmen und türkisfarbenem Wasser.

Sie kündigt ihren Job, vermietet ihre Wohnung und reist in elf Monaten und einer Woche um die Welt. In Kapstadt, ihrem zweiten Stopp, hat Waltraud Hable, 37, erstmals in ihrem Leben die Dating-App Tinder installiert und ist damit dem Rat ihrer Freundin gefolgt: „Jede neue Stadt bedeutet eine neue Liebeschance. Und sollte tatsächlich kein Mr. Right dabei sein, so musst du abends wenigstens nicht allein in Bars und Restaurants sitzen.“  Die Journalistin lernt, dass man auch mit Spinnen im Zimmer und ohne Bodylotion überleben kann.  Humorvoll erzählt sie  von weißen Haien, falschen Ayurveda-Ärzten, die Liebe zur Meditation,  kuriosen Zufällen und so manchem Tinder-Date. Waltraud Hable, Mein Date mit der Welt – 1 Frau, 1 Weltreise, 1 Plan, Dumont, 16,50 €.

Das Cover des Buches „Mein Date mit der Welt“ von Waltraud Hable.

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Emmas Briefe aus Grado, spannend wie ein Roman

Man möchte meinen, über Grado sei alles gesagt. Bis man das gelesen hat, was Emma Auchentaller vor gut 100 Jahren aus Grado an ihre Eltern schrieb.   300 Seiten lang, atemlos, ungestüm, fesselnd wie ein Roman. Die Ehefrau des  Secessionisten Josef Maria Auchentaller wird zur Schlüsselfigur in der damals noch verschlafenen und nur per Schiff erreichbaren Lagunenstadt. Sie trägt als Gründerin und zupackende Betreiberin des Hotel Fortino maßgeblich zu den Goldenen Jahren Grados vor dem Ersten Weltkrieg bei. In den „Briefen aus Grado“ erfährt man, wie alles begann und versteht, weshalb Grados Herz bis heute in Österreich schlägt. Emma Auchentaller, Briefe aus Grado, 1900 – 1912,  mit einem Stadtplan von einst,  herausgegeben von Christine Casapicola, Braitan, 26 €.

Das Buch „Briefe aus Grado“ von Emma Auchentaller, herausgegeben von Christine Casapicola, zeigt Personen am Meer.

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