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Zuwanderung: 64 Prozent halten Regierungskurs für zu wenig streng

Starke Vorbehalte gegenüber Zuwanderung.
Eine stilisierte Darstellung von Menschen mit Einkaufstüten und Einkaufswagen.

Die Österreicher haben starke Vorbehalte gegenüber Zuwanderung. Das zeigt eine Umfrage des Gallup-Instituts. Fast zwei Drittel (64 Prozent) halten die Politik der Regierung in diesem Bereich für zu wenig streng. Unterstützt wird die Migrationspolitik der Freiheitlichen. 46 Prozent sind mit deren Linie sehr oder eher zufrieden, was klar Platz eins vor der Volkspartei (33 Prozent) bedeutet.

  • 71 Prozent der 1.000 Befragten sehen die Sicherheit Österreichs durch Zuwanderung gefährdet.
  • 69 Prozent bangen um Österreichs Werte.
  • 51 Prozent sind besorgt, dass Österreichs Wohlstand durch Migration leiden könnte.

Mehrheit für gemeinsame EU-Politik

Die klare Mehrheit der Befragten (62 Prozent) würde eine gemeinsame EU-Politik im Bereich Asyl und Migration bevorzugen. Nur 30 Prozent wollen rein nationale Kompetenzen, wobei dies vor allem freiheitliche Wähler bevorzugen.

Drei Viertel unterstützen den Plan von Innenminister Gerhard Karner (ÖVP), den Familiennachzug via Quote zu begrenzen. Selbst bei den Grün-Wählern sind es 53 Prozent, bei jenen der Freiheitlichen sogar 90 Prozent. Weniger Zustimmung erhält die Bekämpfung von Migrationsursachen vor Ort. Dafür treten bloß 43 Prozent ein.

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