Politik | Inland
02.07.2018

Van der Bellen bat Sozialpartner zu sich

Treffen laut Staatsoberhaupt nicht wegen des aktuellen Arbeitszeitkonflikts, kein Kommentar im Anschluss.

Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat am Montag die neuen Sozialpartner-Präsidenten zu einem einstündigen Gespräch empfangen. Vor Beginn der Unterredung machte das Staatsoberhaupt klar, dass es um ein gemeinsames Kennenlernen gehe und die Begegnung nicht aus aktuellem Anlass - Stichwort Arbeitszeitkonflikt - stattfinde.

Van der Bellen gab in einem kurzen Statement einmal mehr ein Bekenntnis zur Sozialpartnerschaft ab. Es handle sich hierbei um eine gute, lange und erfolgreiche Tradition. Er begrüße die Vorgangsweise einander zuzuhören, die Position des anderen zu verstehen und gemeinsam nach einer Lösung zu suchen.

 

Dass es das Treffen gibt, hängt damit zusammen, dass in allen vier Sozialpartner-Organisationen heuer neue Vorsitzende gekürt wurden. Van der Bellen hofft, dass es nun auch mit Wolfgang Katzian (ÖGB), Renate Anderl (Arbeiterkammer), Josef Moosbrugger (Landwirtschaftskammer) und Harald Mahrer (Wirtschaftskammer) zu einem regelmäßigen Austausch wie mit deren Vorgängern kommt.

Im Anschluss an das Gespräch gab es keine Statements. Wie seitens der Präsidenten bekundet wurde, sei Stillschweigen vereinbart worden. Allerdings dürften die Chefs der Sozialpartnerschaft einander schon demnächst wieder treffen. Dem Vernehmen nach ist ein Treffen der Präsidenten untereinander ausgemacht, allenfalls schon am heutigen Tag.