Wüste Gerüchte um angebliche SPÖ-"Ministerliste" von Christian Kern

Ex-SPÖ-Chef dementiert Treffen mit Van der Bellen genauso wie die angebliche Idee, dessen Ehefrau als Staatssekretärin vorgesehen zu haben.
Wüste Gerüchte um angebliche SPÖ-"Ministerliste" von Christian Kern

Es ist zwar schon ein paar Tage her, dass Ex-Kanzler Christian Kern öffentlich klargemacht hat, dass er nicht gegen Parteichef Andreas Babler beim SPÖ-Parteitag am 7. März in Wien antreten wird, dennoch kursieren weiter die wüstesten Gerüchte rund um das vermeintliche Polit-Comeback des nunmehrigen Managers. 

Allen voran in der Kronen Zeitung, die am Sonntag schreibt, Ende Jänner sei Kern bereits in der Hofburg vorstellig geworden, um bei Bundespräsident Alexander Van der Bellen seine Pläne für die Übernahme der SPÖ auszuloten. Demnach habe Kern sogar eine Ministerliste im Gepäck gehabt, auf der er selbst als Finanz- oder Verkehrsminister vorgesehen wäre.

Was noch einigermaßen plausibel klingt – im Gegensatz zu einer anderen angeblichen Postenbesetzung: Laut Krone wäre ausgerechnet für Van der Bellens Ehefrau Doris Schmidauer, langjährige Geschäftsführerin des grünen Parlamentsklubs, der Posten einer Kultur-Staatssekretärin vorgesehen gewesen. 

Von Kern selbst kommt postwendend ein Dementi. Auf X schreibt er, die Gerüchte über ein Gespräch mit dem Bundespräsidenten über eine vermeintliche Ministerliste seien falsch, dass darauf Schmidauer stehen sollte, sei ebenso frei erfunden.  

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