CORONAVIRUS - KURZARBEIT/ARBEITSMARKT

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Politik Inland
07/27/2020

Neues Kurzarbeitsmodell soll am Mittwoch in Ministerrat

Schramböck: Kurzarbeitsmodell inklusive Weiterbildungsmaßnahmen "sehr guter Ansatz"

Die türkis-grüne Regierung will am Mittwoch beim Ministerrat das neue Corona-Kurzarbeitsmodell präsentieren, das ab September gelten soll. Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) wollte am Montag am Rande eine Pressekonferenz in Wien keine Details verraten, sie bestätigte aber eine Präsentation des neuen Kurzarbeitsmodells am Mittwoch.

Als "sehr guten Ansatz" bezeichnete Schramböck den Vorschlag, bei der Kurzarbeit auch Weiterbildungsmaßnahmen einzuführen. Insgesamt sei sie dafür, dass "eine entsprechende Form der Kurzarbeit fortgesetzt" werde.

PRESSEKONFERENZ "SICHERUNG DER ANTIBIOTIKA-PRODUKTION IN EUROPA": SCHRAMBÖCK

Gewerkschaft und Wirtschaftskammer feilen seit Wochen an einem neuen Corona-Kurzarbeitsmodell. Nach einer Einigung durch die Sozialpartner muss die Bundesregierung noch zustimmen. Zuletzt hieß es aus Verhandlerkreisen, das Nachfolgemodell zur Kurzarbeit, die im September ausläuft, dürfte weniger großzügig werden als das aktuelle. Die Arbeitgeberseite drängt auf eine Fortbildungspflicht für Arbeitnehmer in der Zeit, wo aufgrund der Kurzarbeit nicht gearbeitet wird. Die Arbeitnehmervertreter wollen, dass je nach Verdiensthöhe weiter 80 bis 90 Prozent des Gehalts ausbezahlt werden.

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