Reinhold Lopatka, ÖVP, Interview

© Deutsch Gerhard

Diplomatie
07/13/2013

Lopatka will neue Botschaften eröffnen

Der Staatssekretär erteilt SPÖ-Forderung nach Zusammenlegung von Botschaften eine Absage.

Staatssekretär Reinhold Lopatka lehnt die Forderung von SPÖ-Staatssekretär Andreas Schieder ab, Botschaften und konsularische Vertretungen zusammenzulegen, um Geld zu sparen. Schieder hat dies im KURIER-Interview verlangt. Lopatka: „Das wäre eine Schwächung unserer Interessen, vor allem der wirtschaftlichen. Es geht um Arbeitsplätze.“

Auch innerhalb der EU seien Botschaftsschließungen sinnlos, weil 70 Prozent der österreichischen Exporte in die EU-Staaten gehen. Außerdem seien Botschaften in EU-Staaten wichtig, um Entscheidungen in Brüssel vorzubereiten und Absprachen zu treffen. „Vertretungen zusammenzulegen oder zu schließen, darin sehe ich kein Einsparungspotenzial“, sagt er zum KURIER. Ganz im Gegenteil: „Ich zerbreche mir den Kopf, wie wir Botschaften in aufstrebenden Wirtschaftsländern, wie etwa in Afrika südlich der Sahara, neu errichten oder ausbauen können.“

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.