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Politik Inland
07/30/2020

Rendi-Wagner fordert 14-tägig Tests für alle Tourismus-Mitarbeiter

In den vergangen Wochen hatte Rendi-Wagner wiederholt Kritik am Vorgehen der Bundesregierung geäußert.

Die letzten Wochen hätten ein Test- und Verordnungschaos gezeigt, darum sollen laut SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner künftig alle Tourismus-Mitarbeiter verpflichtend regelmäßig alle zwei Wochen getestet werden. "Zu ihrem eigenen Schutz und weil das den Betrieben und dem Tourismusstandort Österreich Sicherheit gibt." Organisiert und finanziert soll das vom Tourismusministerium werden. 

Außerdem brauche einheitliche Leitlinien, um über Bundesländergrenzen hinweg die gleichen Entscheidungsgrundlagen zu haben. Dass nun - mitten während der laufenden Sommersaison - Richtlinien für den Tourismus herausgegeben wurden, bezeichnet SP-Gesundheitssprecher Philip Kucher "zu spät aufgewacht". Zum Thema Corona-Ampel erklärte er: "Wenn die Regierung weiterhin so planlos durch Österreich rast, können wir noch so viele Ampeln aufstellen, es wird ordentlich scheppern." Sankt Wolfgang sei "der letzte Warnschuss vor dem Herbst" gewesen. 

"Guter Ruf Österreichs gefährdet"

Das Vorgehen des Tourismus-Ministeriums kritisierte die SPÖ scharf. Von den von Tourismus-Ministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) im Mai angekündigten 65.000 Tests im Tourismus pro Woche, habe es in der Realität nicht einmal 10 Prozent gegeben. Kanzler Sebastian Kurz und Köstinger würden so den guten Ruf Österreichs als sicheres Urlaubsland gefährden.

Dass die Regierung einige Fehler eingestanden hat, begrüßt Rendi-Wagner. Diese Fehlerkultur sei wichtig. Allerdings müsse auch der zweite Schritt folgen, nämlich aus den Fehlern zu lernen und Konsequenzen zu ziehe. Das sei seit dem ersten Fehler - der Causa Ischgl - nicht passiert, kritisierte sie.

Seit Februar seien nicht genug Lehren gezogen worden. Auch heute noch seien die Test viel zu langsam. 

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