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Politik Inland
01/22/2020

Kogler kündigt Bewerbung Österreichs für Frauen-Handball-EM 2024 an

Vizekanzler: "Es ist wie im alten Rom - Brot und Spiele." Kostenpunkt: 2,5 Millionen Euro.

Vizekanzler Werner Kogler, der auch die Sport-Agenden innehat, lässt mit einem Vorstoß aufhorchen: Die Bundesregierung wird sich mit dem Land Tirol und der Stadt Innsbruck um die Austragung der Frauen-Handball-EM 2024 bewerben. Gemeinsam mit der Schweiz und Ungarn

Geschehen soll das mittels "guter alter Drittelfinanzierung" plus privater Sponsoren. Kostenpunkt 2,5 Millionen Euro. 

"Uns war wichtig, nach der Herren-Euphorie etwas zu transferieren auf Frauschaft im Handball, da hat Österreich eine recht starke Tradition, da wollen wir wieder unterstützen", sagte Kogler nach dem Ministerrat.

Immerhin dürfe man die Breitenwirkung des Spitzensports nicht unterschätzen. "Es ist nun einmal wie im alten Rom - Brot und Spiele."

Ein großes Ganzes

In Vertretung von Integrationsministerin Susanne Raab (ÖVP) referierte der Vizekanzler auch über de "integrative Wirkung im Sport". Gut ein Drittel der Spielerinnen im Damenteam habe Migrationshintergrund. Das sei insofern darstellenswert, als man merke, dass durch Zusammenhalt viel Positives im Team bewirkt wird - und das sei "herzeigbar für ein größeres Ganzes in unserer Gesellschaft". 

Und: Laut Kogler bestünden gute Chancen, dass Österreich gemeinsam mit der Schweiz und Ungarn tatsächlich den Zuschlag bekommt und Austragungsort wird. 

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