Karner-Kritik an Rosenkranz: FPÖ mache Treibjagd auf Polizisten im U-Ausschuss
Am Mittwoch (28.1.) finden sich die Parlamentsfraktionen zum zweiten Mal im Ausschuss-Lokal "Erwin Schrödinger" ein, um auf parlamentarischer Ebene zu untersuchen, was am 20. Oktober 2023 in Rossatz passiert ist. Ebendort wurde Ex-Justizsektionschef Christian Pilnacek tot in einem Seitenarm der Donau gefunden.
Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) kritisiert das Vorgehen der FPÖ, die den Untersuchungsausschuss einsetzte und den Lokalaugenschein in Rossatz organisierte, in einer Aussendung scharf. Namentlich richtet sich die Kritik Karners an Walter Rosenkranz, Nationalratspräsident und U-Ausschuss-Vorsitzender.
Obwohl mehrere Gerichtsurteile belegen würden, dass Verschwörungstheorien rund um das Ableben von Pilnacek Unfug seien, würden im U-Ausschuss "rechtschaffen arbeitende Polizisten an den Pranger gestellt".
Rückblick: Als erste Auskunftspersonen wurden Mitte Jänner jene Polizisten in den U-Ausschuss geladen, die als in den Morgenstunden des 20. Oktober am Leichenfundort waren. Dass diese während der Dienstzeit von einem Anwalt, der bis dato viele ÖVP-Mandatare auf den Untersuchungsausschuss vorbereitet hat, "gebrieft" bzw. vorbereitet wurden, was auf sie zukommen wird, das wurde von den anderen Parteien als bemerkenswert erachtet.
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