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Politik Inland
02/02/2021

Impfplan wurde aktualisiert: Wie es jetzt weitergeht

Laut aktualisiertem Impfplan sollen bis Ende März 17 Prozent der Bevölkerung geimpft sein.

Österreichs Impfplan ist am Montag aktualisiert und angepasst worden: Wie erwartet, wird der Impfstoff von Astra Zeneca vorrangig an 18- bis 64-Jährige verabreicht, womit man der Empfehlung des Nationalen Impfgremiums (NIG) gefolgt ist. 

Damit kommt das Serum von Astra Zeneca nach den Zahlen der Statistik Austria (Stand 1.1.2020) für 5,664.816 Österreicher im Alter zwischen 18 und 64 infrage. Pfizer/Biontech kann an alle ab 16 Jahren verabreicht werden, das sind 7,531.239 Menschen, beim Moderna-Serum, das für alle ab 18 zugelassen ist, sind es 7,358.443.

64 Prozent bis Ende Juni geimpft?

Das Gesundheitsministerium rechnet damit, im ersten Quartal 1,2 Millionen Impfdosen von Pfizer/Moderna sowie 780.000 Dosen von Astra Zeneca geliefert werden. Damit wären bis Ende März 17 Prozent der Bevölkerung geimpft. 

Im zweiten Quartal, also ab April, folgen weitere 4,1 Mio. Dosen von Pfizer/Moderna und 3,7 Mio. von Astra Zeneca - insofern alles nach Plan läuft. Damit könnten bis Ende Juni bereits 64 Prozent aller Österreicher geimpft worden sein.

Und das sind die Details des aktualisierten Impflans:

Phase 1: Läuft bereits

Die Phase 1 ist charakterisiert durch geringe Mengen an verfügbarem Impfstoff und komplexe Liefer- und Lagerbedingungen der verfügbaren Impfstoffe. Es kommt vorwiegend der Impfstoff von BionTech/Pfizer und Moderna zum Einsatz. Geimpft werden Personen ab 80, Menschen in Seniorenheimen und Personal der medizinischen Infrastruktur.

Phase 1A: Seniorenheime und 80 plus

  • Bewohner und Personal von Alters-, Pflege- und Seniorenwohnheimen
  • Personen im Alter von 80 Jahren aufwärts
  • Personal im Gesundheitsbereich der Kategorie I

Phase 1B: Personen mit Vorerkrankungen, medizinisches Personal

  • Personen (unabhängig vom Alter) mit Vorerkrankungen
  • Personal im Gesundheitsbereich der Kategorie II
  • Personal in der mobilen Pflege, Betreuung, Krankenpflege
  • Menschen mit Behinderung und deren Betreuer

Phase 2: Ab März

In Phase 2 soll mehr Impfstoff verfügbar sein, insbesondere auch von Astra Zeneca. Impfungen im niedergelassenen Bereich und in lokalen Impfstellen beginnen.

Die Priorisierung in Phase 2 erfolgt nach Alter und gesundheitlichen Risiken, beginnend mit der Gruppe der älteren Personen und Personen mit hohen gesundheitlichen Risiken sowie Ansteckungsrisiko.

Priorisierung in Phase 2

  • Personen im Alter von 65-79 Jahren, abgestuft nach Alter und gesundheitlichen Risiken
  • Personen unter 65 Jahren mit Vorerkrankungen
  • Personen in 24h-Betreuung sowie deren Betreuungspersonen
  • Enge Kontaktpersonen von Schwangeren
  • Personal im Gesundheitsbereich der Kategorie III und IV
  • Pädagogen und Kindergärtner
  • Ausgewählte Beschäftigte mit direktem Personenkontakt

Phase 3: Ab Mitte Mai

Die Phase 3 kennzeichnet sich durch eine großflächige Impfstoffverfügbarkeit, wodurch eine breite Impfung der Bevölkerung begonnen werden kann.

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