Demonstration gegen Teuerung: ÖGB hofft auf Zehntausende

Demonstration gegen Teuerung: ÖGB hofft auf Zehntausende
Weil der Druck in Betrieben und auf den Mittelstand steigt, probt die Gewerkschaft den Aufstand.

Im Gewerkschaftsbund zählt man die Stunden, die Minuten und Sekunden. Und das ist nicht sprichwörtlich, sondern genau so gemeint. Denn auf der Homepage des ÖGB läuft ein Countdown, man fiebert der großen „Preise-Runter“-Demonstration am Samstag entgegen.

Anlass ist die „Kostenexplosion“. „Und die Form unseres Protests“, sagt Willi Mernyi, der Organisationschef des ÖGB, „ist neu. So haben wir das noch nie gemacht.“

Tatsächlich gibt es nicht die eine große Kundgebung, sondern viele kleine in jedem Bundesland. Weil man näher dran sein will an den Menschen und ihrer Lebensrealitäten, sagt Mernyi; und weil lange Wege – etwa nach Wien – Teilnehmer davon abhalten könnten zu kommen.

Zunächst stellt sich freilich eine grundsätzliche Frage, nämlich: Wozu überhaupt Demonstrationen? Immerhin werden gerade in diesen Tagen der Klimabonus und der Teuerungsausgleich überwiesen, und die Regierung hat zudem eine Strompreisbremse versprochen.

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