Coronavirus : FPÖ und NEOS mit Kritik an Anschober

Anschober solle keine Zeit verlieren, mahnt NEOS-Mann Loacker
FPÖ: "Nichts im Griff" - NEOS orten Ratlosigkeit und "Zick-Zack-Kurs".

Nicht mit Kritik an Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) haben FPÖ und NEOS nach dessen Auftritt in der ORF-"Pressestunde" gespart. Für die FPÖ hat dieser "nichts im Griff", und auch die NEOS orten Ratlosigkeit und einen "Zick-Zack-Kurs".

"Denn während Sebastian Kurz von einer zweiten Welle spricht, erklärt Anschober, es handle sich derzeit noch um keine ,richtige' zweite Welle", hob Gesundheitssprecher Gerald Loacker hervor. Überhaupt fehle der Bundesregierung eine klare Linie und eine einheitliche Kommunikation. Die Corona-Ampel müsse für die Menschen nachvollziehbar gemacht werden. Aber Anschober habe auch am Sonntag das "Dickicht im Ampel-Chaos nicht lichten" können. Die Menschen blieben ratlos zurück .

Auch die freiheitliche Abgeordnete Dagmar Belakowitsch vermisst einen Plan: "Es scheint, als blicke die Regierung lediglich wie das Kaninchen vor der Schlange auf die täglichen Neuinfektionszahlen." Die viel gepriesene Ampel sei bereits "demontiert, bevor sie überhaupt so richtig eingeschaltet wurde". Und Anschober sei nicht mehr als "der Beifahrer" eines Kanzlers, der einfach Sonntagfrüh die zweite Welle ausruft.

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