US-Präsident Joe Biden auf Asientour in Südkorea eingetroffen

Joe Biden steigt mit Maske und Sonnenbrille die Treppe eines Flugzeugs hinunter.
Der US-Präsident besucht drei Tage Südkorea und fliegt dann auf seiner ersten Asienreise nach Japan weiter.

 US-Präsident Joe Biden ist zu einem dreitägigen Staatsbesuch in Südkorea eingetroffen. Er landete am späten Freitagnachmittag (Ortszeit) mit dem Regierungsflieger Air Force One auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Osan Air Base in Pyeongtak südlich von Seoul. Noch am Abend wollte Biden gemeinsam mit dem neuen südkoreanischen Präsidenten Yoon Suk Yeol eine Produktionsstätte des Elektronikkonzerns Samsung in Pyeongtaek besuchen. Das Unternehmen ist weltweit der Marktführer bei Speicherchips und Smartphones.

Yoon Suk-yeol hält ein Glas Champagner.

Ein wichtiger US-Verbündeter: Südkoreas Präsident Yoon Suk Yeol


Am Samstag will Biden bilaterale Gespräche mit Yoon führen, der seit dem 10. Mai im Amt ist. Dabei soll es vor allem um die Stärkung der Beziehung zu dem wichtigen Verbündeten sowie um die angespannte Sicherheitslage auf der koreanischen Halbinsel gehen.
Nordkorea hat in diesem Jahr bereits mehrfach Raketen getestet, die einen Atomsprengkopf tragen können.

Südkorea und die USA befürchten, Nordkorea könnte rund um den Besuch Bidens einen neuen Raketen- oder sogar Atomwaffentest vornehmen.


Am Sonntag will Biden auf dem Luftwaffenstützpunkt in Pyeongtak unter anderem noch mit US-Soldaten und deren Familien zusammentreffen. Im Anschluss wird er nach Japan weiterreisen. Die beiden Staaten sind die wichtigsten US-Verbündeten in Asien.
Biden will mit seiner ersten Asien-Reise auch die Bedeutung der Indopazifik-Region für die USA unterstreichen. Biden sieht China als den größten Rivalen der USA. Seine Regierung bemüht sich daher auch, sich Chinas Machtstreben in der Region entgegenzustellen.

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