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Politik Ausland
03/13/2019

Trumps Ex-Wahlkampfchef zu weiteren 43 Monaten Haft verurteilt

Paul Manafort ist somit zu insgesamt siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt. Trump hat noch nicht über eine Begnadigung nachgedacht, erklärte der Präsident.

Der frühere Wahlkampfchef von US-Präsident Donald Trump, Paul Manafort, ist zu 43 zusätzlichen Monaten Haft verurteilt worden. Eine Bundesrichterin in Washington verhängte die Strafe am Mittwoch wegen Verschwörung gegen die USA und Versuchen der Zeugenbeeinflussung.

Das jetzige Strafmaß kommt zu einer bereits vergangene Woche in einem anderen Fall gegen Manafort verhängte Haftstrafe von 47 Monaten hinzu, der 69-Jährige ist damit zu insgesamt siebeneinhalb Jahren verurteilt.

US-Präsident Donald Trump hat nach eigener Aussage noch nicht über eine Begnadigung seines früheren Wahlkampfmanagers Paul Manafort nachgedacht. Manafort war am Mittwoch von einem Gericht in Washington zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden, damit muss er wegen einer früheren Verurteilung insgesamt siebeneinhalb Jahre ins Gefängnis. Es gibt Spekulationen, dass Trump den 69-Jährigen begnadigen könnte. Auf die Frage, ob er dies vorhabe, erklärte der Präsident: „Ich habe bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht einmal darüber nachgedacht. Es ist nichts, worüber ich mir derzeit Gedanken mache.“ Manafort tue ihm leid, fügte Trump hinzu. „Es ist eine sehr traurige Situation.“