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USA-Russland
12/23/2016

Trump freut sich über "sehr netten" Brief von Putin

Der russische Präsident hat seinem künftigen Amtskollegen Weihnachtspost geschickt.

Nach Irritationen über ein mögliches neues Wettrüsten zwischen den beiden Staaten hat sich der russische Präsident Wladimir Putin mit Weihnachtswünschen an seien künftigen US-Amtskollegen Donald Trump gewandt. Putin sprach sich darin für eine Zusammenarbeit auf "höherer Ebene" zwischen Moskau und Washington aus, teilte Trump mit. Er zeigte sich erfreut über den "sehr netten" Brief Putins.

Er hoffe, dass die USA und Russland nach dem Machtwechsel in Washington "wirkliche Schritte zur Wiederherstellung des Rahmens der bilateralen Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen" setzen können, schrieb Putin nach Angaben Trumps. Die Beziehungen zwischen den beiden Staaten seien nämlich "ein wichtiger Faktor, um Stabilität und Sicherheit in der modernen Welt zu gewährleisten".

"Äußerst korrekt"

Trump lobte die Erwägungen Putins als "äußerst korrekt". "Ich hoffe, dass beide Seiten diesen Gedanken gerecht werden können, damit wir keinen anderen Weg einschlagen müssen", sagte der künftige US-Präsident, dem von Kritikern vorgeworfen wird, zu viel Verständnis für den autoritären Machthaber im Kreml zu haben.

Der künftige US-Präsident hatte erst am Donnerstag für Aufsehen gesorgt, als er sich in Reaktion auf Atomwaffenpläne Putins für einen Ausbau der nuklearen Fähigkeiten der US-Armee ausgesprochen hatte. "Dann wird es eben ein Wettrüsten geben", sagte Trump am Freitag nach Angaben des US-Senders MSNBC.

Putin reagierte bei seiner Jahrespressekonferenz am Freitag betont gelassen. Trumps Aussagen seien "nichts Neues", und niemand bestreite, dass die US-Streitkräfte die stärksten der Welt seien. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow versicherte am Freitag, dass Russland noch nie einen Rüstungswettlauf initiiert habe und dies auch nie tun werde.

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