Shinawatra war im vergangenen Mai nach Massenprotesten gegen ihre Regierung vom Militär gestürzt worden.

© Deleted - 38193

Korruptionsvorwürfe
01/23/2015

Thailand: Politikverbot für Ex-Regierungschefin Yingluck

Der früheren Ministerpräsidentin wird mangelnde Sorgfalt bei der Verwendung von Staatsgeldern vorgeworfen. Ihr drohen bis zu zehn Jahre Haft.

Das thailändische Parlament hat am Freitag wegen Korruptionsvorwürfen ein fünfjähriges Politikverbot gegen die frühere Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra beschlossen. 132 der 220 Abgeordneten im von den Militärmachthabern ernannten Parlament votierten für eine Vorlage, in der Yingluck mangelnde Sorgfalt bei der Verwendung von Staatsgeldern vorgeworfen wird.

Die Schwester des umstrittenen Ex-Regierungschefs Thaksin Shinawatra war im vergangenen Mai nach Massenprotesten gegen ihre Regierung vom Militär gestürzt worden (mehr dazu hier). Ihre Partei hat aber starken Rückhalt in der ländlichen Bevölkerungsmehrheit, weswegen sie freie Wahlen gewinnen dürfte.

Bis zu zehn Jahre Haft

Konkret wird Yingluck Verschwendung von Staatsgeldern für ein Reisförderungsprojekt zugunsten armer Bauern vorgeworfen. Kurz vor dem Parlamentsbeschluss teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit, dass sie in dem Fall Anklage erheben werde. Yingluck drohen bis zu zehn Jahre Haft.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.