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© REUTERS/HAMAD I MOHAMMED

Bahrain
02/14/2017

Straßenschlachten in Bahrain am 6. Jahrestag von Aufständen

Hunderte Protestierende hatten am Morgen mit Märschen in mindestens sechs Dörfern an die Reformbewegung von 2011 erinnert

Sechs Jahre nach den Aufständen für Reformen in Bahrain hat es vereinzelt Straßenschlachten zwischen Demonstranten und der Polizei im Golfkönigreich gegeben. In Dörfern außerhalb der Hauptstadt Manama kam es am Dienstag zu gewalttätigen Auseinandersetzungen.

Hunderte Protestierende hatten am Morgen mit Märschen in mindestens sechs Dörfern an die Reformbewegung von 2011 erinnert, die am 14. Februar Fahrt aufnahm.

Hinrichtungen haben Spannungen ausgelöst

Bahrain wird von einem sunnitischen Herrscherhaus regiert, die Staatsbürger sind jedoch mehrheitlich Schiiten. Während der arabischen Aufstände 2011 schlug die Regierung Demonstrationen von Schiiten mit Gewalt nieder. Seitdem kommt es immer wieder zu Unruhen. So auch in den vergangenen Wochen.

Zuletzt hatten die ersten Hinrichtungen in Bahrain seit 2010 neue Spannungen ausgelöst. Die wegen eines Bombenanschlags Verurteilten gehörten der schiitischen Bevölkerungsmehrheit an und hatten behauptet, ihre Geständnisse seien unter Folter erzwungen worden. Es hagelte Kritik von Menschenrechtsorganisationen, die Vereinten Nationen äußerten sich "entsetzt".

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