Solidarität mit der Ukraine von Lissabon über Berlin bis Skopje

Das Brandenburger Tor in den ukrainischen Nationalfarben mit einer Demonstration gegen den Krieg.
In zahlreichen europäischen Ländern wurden am ersten Kriegstag Gebäude in den ukrainischen Nationalfarben beleuchtet.

Als Zeichen der Solidarität mit der Ukraine wurden am Donnerstagabend in zahlreichen Ländern Gebäude in den ukrainischen Nationalfarben blau-gelb beleuchtet. In Wien wurde hingegen lediglich die Residenz der französischen Botschaft am Schwarzenbergplatz derart beleuchtet - sie befindet sich in Nachbarschaft des sowjetischen Kriegerdenkmals, das am Abend von Polizisten bewacht wurde.

Beispiele für derartige Beleuchtungen wichtiger österreichischer Amtsgebäuden wurden nicht bekannt. Im Außenministerium wusste man am Donnerstag nichts von derartigen Plänen, eine Sprecherin des Ministeriums versicherte der APA jedoch gleichzeitig, dass die volle Solidarität Österreichs für die Ukraine außer Frage stehe. In Klagenfurt ließ Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) indes am Freitag die ukrainische Flagge vor dem Amt der Kärntner Landesregierung hissen.

So sah es in europäischen Städten am Donnerstagabend aus: 

Ein Gebäude ist nachts in den ukrainischen Nationalfarben blau und gelb beleuchtet, davor stehen Menschen.

Das Rathaus von Lissabon

Das Kolosseum in Rom ist nachts in den ukrainischen Nationalfarben beleuchtet.

Das Römer Kolosseum 

Die Mole Antonelliana in Turin ist nachts farbig beleuchtet.

Die Mole Antonelliana, das Wahrzeichen Turins

Die Erasmusbrücke in Rotterdam erstrahlt nachts in blauem Licht.

Die Erasmusbrücke in Rotterdam

Die Fassade eines Backsteingebäudes ist nachts blau und gelb beleuchtet.

10 Downing Street in London

Das prächtige Gebäude des finnischen Präsidentenpalastes ist nachts blau und gelb beleuchtet.

Das Rathaus von Helsinki

Das Rathaus von Sarajevo ist nachts in den Farben der ukrainischen Flagge beleuchtet.

Das Rathaus von Sarajevo

Das Brandenburger Tor in den ukrainischen Nationalfarben mit einer Demonstration gegen den Krieg.

Das Brandenburger Tor in Berlin

Ein Paar betrachtet Gebäude, die mit der ukrainischen Flagge beleuchtet sind.

Das Rathaus von Oslo

Der Jubelpark-Triumphbogen in Brüssel ist nachts blau und gelb beleuchtet.

Der Jubelpark in Brüssel

Das Berlaymont-Gebäude in Brüssel ist in den ukrainischen Nationalfarben beleuchtet.

Das Gebäude der EU-Kommission in Brüssel

Aktiv zeigte man sich etwa in Italien, wo am Donnerstagabend das Kolosseum in blau und gelb gehüllt wurde. Roms Bürgermeister Roberto Gualtieri beteiligt sich am Freitagabend in Rom an einem Fackelzug für den Frieden. Auch in Neapel wird am Freitagabend die Burg Maschio Angioino mit den ukrainischen Farben beleuchtet: "Das ist ein konkretes Zeichen der Solidarität und der Nähe zum ukrainischen Volk", kündigte der neapolitanische Bürgermeister Gaetano Manfredi an. In Palermo wurden das Rathaus-Gebäude und das städtische Teatro Massimo zu Ehren der Ukraine blau-gelb beleuchtet.

Auch die EU-Kommission zeigt ihre Solidarität mit Kiew. So zeigte sich Palais Berlaymont im Brüsseler Europaviertel am Donnerstagabend in den Farben der ukrainischen Flagge.

Ein Soldat steht vor einem Militärfahrzeug im Freien.

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