Regierungspläne mit ChatGPT erstellt? Präsident Vučić tobt
Aleksandar Vučić forderte einen Einblick in die Pläne für "Serbien 2030", die eine Reihe von Entwicklungsstrategien unter anderem hinsichtlich wirtschaftlicher Entwicklungen und Infrastruktur umfassen. Statt eines klar ausgearbeiteten Plans wurde Vučić serbischen Medien zufolge ein von ChatGPT erstellter Vorschlag serviert. Für diese Aktion soll der Regierungschef offenbar kein Verständnis gehabt haben – laut Novosti tobte Aleksandar Vučić vor Wut.
Der vermeintlich von ChatGPT erstellte Regierungsplan soll schwerwiegende Folgen nach sich ziehen: So soll der serbische Premierminister Đuro Macut einbestellt werden. Macut und weiteren Ministern, die an der Strategieplanung beteiligt waren, soll eine neue Frist bis zum 21. Februar 2026 erteilt worden sein. Bis dahin sollen sie einen neuen Programmvorschlag vorlegen.
"Experten arbeiten an Plänen"
Serbische Medien berichten, sollten die Minister die Frist nicht einhalten, werde Vučić, der äußerst wütend über den aktuellen Regierungsplan "Serbien 2030" sei, selbst ein Programm erstellen. Bisher hat sich allerdings weder Vučić noch jemand aus der serbischen Regierung offiziell zu diesem Vorfall geäußert.
Serbiens Regierungschef kündigte zuvor an, die Entwicklungspläne für Serbien bis 2030 und 2035 bis zum 1. März 2026 zu veröffentlichen. Bei den Plänen soll die Wasserversorgung einen Schwerpunkt einnehmen. "Experten arbeiten an den Plänen und Programmen, und ohne eine fundierte Planung ist nichts zu erreichen", sagte Vučić.
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