epa03812039 A handout photo made available by Iran's supreme leader website shows Iran's Supreme Leader Ayatollah Ali Khamenei (L) gives the endorsement letter to the new President Hassan Rowhani (R), during a ceremony for his confirmation as Iran's President in Tehran, Iran, 03 August 2013. EPA/IRAN SUPREME LEADER WEBSITE / HANDOUT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

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Iran
08/03/2013

Rohani will gegen Sanktionen kämpfen

Der gemäßigte neue Präsident wurde am Samstag in sein Amt eingeführt.

Irans neuer Präsident Hassan Rohani will sich für eine Aufhebung der internationalen Sanktionen gegen sein Land einsetzen. Seine Regierung werde für die Wiederbelebung der Wirtschaft, eine Verständigung mit der Welt und die Wahrung der nationalen Interessen eintreten, sagte der 64-Jährige am Samstag bei seiner Amtseinführung. Zudem werde er für eine Aufhebung der "ungerechten Sanktionen" kämpfen, die der Westen wegen des umstrittenen Atomprogramms gegen sein Land verhängt hatte.

Rohanis Berufung zum Staatschef wurde während einer Zeremonie vom geistlichen Oberhaupt Ayatollah Ali Khamenei bestätigt. Die Wahl eines kompetenten Mannes, der dem Staat seit mehr als drei Jahrzehnten diene, sei eine "deutliche Botschaft", erklärte Khamenei. Die Zeremonie, an der auch andere hochrangige Vertreter des Staates teilnahmen, wurde live im Fernsehen übertragen.

Der moderate Kleriker ist der siebente Präsident des Landes. Er hatte die Wahl am 14. Juni bereits in der ersten Runde mit 51 Prozent der Stimmen gewonnen. Der frühere Atomunterhändler setzte sich dank der Unterstützung von Moderaten und Reformern gegen fünf konservative Kandidaten durch.

Vereidigung

Am Sonntag soll Rohani vor dem Parlament vereidigt werden. Anschließend hat er zwei Wochen zur Vorstellung seines Kabinetts. Der 64-Jährige folgt auf Mahmoud Ahmadinejad, der das Land in seiner achtjährigen Amtszeit zunehmend in die Isolation getrieben hatte. Rohani tritt für einen Kompromiss in dem Konflikt um das umstrittene iranische Atomprogramm ein. Er hatte mehr Offenheit angekündigt, um die Welt von den friedlichen Zielen des Projekts zu überzeugen. Israel und der Westen verdächtigen den Iran, unter dem Deckmantel seines zivilen Atomprogramms den Bau einer Bombe voranzutreiben.

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